Bahnhofsmissionen vor Ort

 

Bahnhofsmission  Aschaffenburg
06021/337134
bahnhofsmission@invia-aschaffenburg.de
Bahnhofsmission Augsburg
0821/51 92 38
bahnhofsmission@diakonie-augsburg.de
Bahnhofsmission Erlangen
09131/780320
bahnhofsmission@diakonie-erlangen.de
Bahnhofsmission Hof
09281/39 36
Bahnhofsmission@diakonie-hochfranken.de
Bahnhofsmission Ingolstadt
0841/7 23 40
caritas-kreisstelle@caritas-ingolstadt.de
Bahnhofsmission Kempten
0831/23705 
Bahnhofsmission Lindau
08382/52 08
info@diakonie-lindau.de
Bahnhofsmission München
089/5945-76/77
muenchen@bahnhofsmission.de
Bahnhofsmission Nürnberg
0911/2 29 96
bahnhofsmission@stadtmission-nuernberg.de
Bahnhofsmission Schweinfurt
09721/85950
bm.sw@gmx.de
Bahnhofsmission Würzburg
0931/5 23 10
bahnhofsmission@christophorus-wuerzburg.de
Bahnhofsmission Passau
0851/52844
bahnhofsmission@caritas-passau.de
Bahnhofsmission Regensburg
0941/5 79 61
info@bahnhofsmission-regensburg.de 

 

Die Bahnhofsmissionen

Bahnhofsmissionen sind ökumenische Angebote der katholischen und evangelischen Kirche. 

Sie helfen jedem. Schnell, gratis, unbürokratisch und ohne Vorbehalte. Und das in 13 bayerischen Städten und häufig zu Uhrzeiten, zu denen keine andere Hilfe erreichbar ist.

Schlüssel verloren? Hosennaht geplatzt? Anschluss verpasst? Wenn Sie am Bahnhof unterwegs sind und nicht mehr weiter wissen: Die Bahnhofsmissionen sind für Sie da.

Nach wie vor leisten die Mitarbeitenden Unterstützung beim Ein-, Aus- und Umsteigen: alte Menschen, Frauen mit Kinderwagen, Familien mit viel Gepäck, Blinde oder Rollstuhlfahrer und alleinreisende Kinder kommen so sicher zum Zug.

Bahnhöfe sind auch Orte, an denen Menschen zu finden sind, deren Leben scheinbar entgleist: Arme, Kranke, Hoffnungslose und Verzweifelte brauchen daher mehr als eine Reisehilfe. Für immer mehr Menschen in akuten Krisensituationen, ohne Hoffnung oder Heimat sind die überwiegend ökumenisch geführten Bahnhofsmissionen der letzte Halt. Weit mehr als eine halbe Million Hilfeeinsätze leisten die Mitarbeitenden durchschnittlich im Jahr. Das heißt: Pro Tag suchen etwa 900 Frauen, Männern und Kindern Rat und Unterstützung in den bayerischen Bahnhofsmissionen. Und die Tendenz steigt.

Vor allem „gezielte soziale Hilfen" - Kleider-, Sach- und kleinere finanzielle Spenden - sind in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Auffällig ist, dass oft gerade Frauen mit Familie oft schon zur Monatsmitte nicht mehr wissen, wovon sie leben sollen. Immer häufiger fragen sie in den Bahnhofsmissionen nach einer warmen Mahlzeit für ihre Kinder. Viele suchen hier aber auch Schutz vor Gewalt.

Über 300 Mitarbeitende in Bayern, darunter rund 250 Ehrenamtliche, packen dort an, wo es nötig ist. Sie hören zu, wenn das Leben aus der Bahn gerät. Gemeinsam mit den Hilfesuchenden stellen sie die Weichen neu, geben Hoffnung und Perspektiven. Die Bahnhofsmissionen sind ein wichtiger Bestandteil des sozialen Netzes und vermitteln an Angebote anderer Einrichtungen weiter.  

Als herausragendes Beispiel gelebter christlicher Nächstenliebe zeigen sie: Kirche ist und hilft dort, wo die Menschen sind - am Bahnhof.

Informationen rund um die Bahnhofsmission und alle Kontaktdaten bundesweit gibt es unter www.bahnhofsmission.de.  Über die 13 bayerischen Bahnhofsmissionen können Sie sich informieren unter www.bahnhofsmission-bayern.de. 

 

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