IN VIA Bayern e.V.

 

Katholischer Verband für
Mädchen- und Frauensozialarbeit
Geschäftsstelle
80337 München
Maistraße 5
Tel. 089 5126619-11
Fax 089 5126619-29
www.invia-bayern.de
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Kooperation von „Hacer-Hagar“ und „Zuhause in Bayern“ in Würzburg

Fastenbrechen mit Freundinnen

Würzburg, im Juni 2017. Ein Fest ohne Grenzen: Syrien trifft auf Somalia, Irak auf Iran, der Jemen auf Jordanien: Etwa 120 Frauen und Kinder unterschiedlichster Herkunft kamen im Fastenmonat Ramadan zusammen, um nach Sonnenuntergang gemeinsam zu essen, zu feiern – und sich kennenzulernen. Geteilt wurde an diesem Abend vieles: ein reich bestücktes Buffet, die Freude über ein „heiteres und großes Familienfest“, so Michaela Simon vom Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V.. Und nicht zuletzt so manche Erfahrung in Sachen Integration. Die Idee zum gemeinsamen Fastenbrechen in den Räumen des Arbeiter-Samariter-Bundes hatten die Projektverantwortlichen von „Hacer-Hagar“ (Stadt Würzburg) und „Zuhause in Bayern“ (IN VIA Bayern e.V.). Beide Projekte haben sich der Arbeit mit zugewanderten Frauen verschrieben.
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Jahresbilanz 2016

Immer mehr Menschen suchen Hilfe in den bayerischen Bahnhofsmissionen

München/Nürnberg, im Juli 2017. immer mehr Menschen suchen Hilfe in den bayerischen Bahnhofsmissionen: Knapp 270.000-mal wandten sich Reisende sowie Menschen in Not im vergangenen Jahr an die 13 bayerischen Bahnhofsmissionen, allein über 100.000-mal in der Stadt München. Damit ist die Zahl der Kontakte im Mittel gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent gestiegen. Vor allem Einrichtungen in kleineren und mittelgroßen Kommunen verzeichneten eine steigende Zahl von Ratsuchenden (plus elf Prozent).

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Von der Dr. Harry und Irene Roeser-Bley-Stiftung
Großzügige Spende für das Projekt "Zuhause in Bayern"

München, Juli 2017. Willkommene Unterstützung: Die Dr. Harry und Irene Roeser-Bley-Stiftung unterstützt das Projekt "Zuhause in Bayern", angesiedelt bei IN VIA KOFIZA, dem „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“, mit einer Spende in Höhe von 8 000 Euro. Das noch junge Projekt schafft ein Netzwerk zwischen Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen, die schon länger in Deutschland leben, und fördert die Integration von Flüchtlingsfrauen. Projektstandorte sind neben Nürnberg auch Regensburg und Würzburg. Mittlerweile engagieren sich hier schon 30 Multiplikatorinnen ehrenamtlich, die Kontakte zu mehr als 70 geflüchteten Frauen geknüpft haben.


IN VIA Bayern e. V. stellt zum 01. Januar 2018 eine Mitarbeiterin in Teilzeit ein
Verstärkung für IN VIA KOFIZA gesucht

München, Juli 2017. IN VIA Bayern e. V. stellt zum 01. Januar 2018 eine Mitarbeiterin in Teilzeit ein (20 Stunden/Woche) für die Koordination der Arbeit von IN VIA KOFIZA auf Landesebene. Interessentinnen sollten über eine Ausbildung als Sozialpädagoge/Sozialpädagogin bzw. Sozialarbeiter/-in, Pädagoge/ Pädagogin oder einen vergleichbaren Abschluss verfügen sowie eine mehrjährige Berufserfahrung im Bereich der Integrations- und Migrationsarbeit und einen frauenparteilichen Arbeitsansatz mitbringen. Besonders Frauen mit eigenen Erfahrungen von Migration werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben.

Hier die ausführliche Stellenbeschreibung



Am Samstag, 22. April 2017

Tag der Bahnhofsmission

 

München/Nürnberg/Augsburg/Ingolstadt, 22. April 2017. Führungen, Livemusik und Mitmach-Aktionen für Groß und Klein: Zum bundesweiten Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 22 April, öffnen auch bayerische Hilfeeinrichtungen ihre Türen. „Hoffnung geben, wo Menschen leben“ lautet das Motto des diesjährigen Aktionstages, an dem die Bahnhofsmissionen in München, Augsburg, Nürnberg und Ingolstadt über ihre Arbeit informieren und ein buntes Programm bieten. Am 2. Mai schließt sich die Einrichtung in Erlangen an.
Die Veranstaltungen reichen vom Kreativangebot für Kinder und Erwachsene über Infostände und Tombolas bis zur DB-Museumsführung in Nürnberg. Genaue Infos zum Programm der einzelnen Einrichtungen gibt es vor Ort. Die Telefonnummern der Bahnhofsmissionen finden sich unter www.bahnhofsmission-bayern.de.
Gefördert wird der „Tag der Bahnhofsmission“ dieses Jahr von der Deutsche Bahn Stiftung. „Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit, die letztendlich Menschen in schwierigen Lebenslagen und Notsituationen zugute kommt“, so Hedwig Gappa-Langer von der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern.
Obdachlose, Flüchtlinge, psychisch Kranke oder Reisende – sie alle finden in den 13 bayerischen Anlaufstellen  Zuflucht, Rat und Hilfe. Über 250 000 Gäste nutzen jedes Jahr das unbürokratische Gemeinschaftsangebot der katholischen und evangelischen Kirche. Die rund 320 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erbringen jährlich mehr als 600 000 Hilfeleistungen. Jeder dritte Gast ist laut Statistik mittlerweile von Armut betroffen. Neben den sozialen Hilfen ist die Unterstützung beim Reisen der zweite große Arbeitsbereich der Bahnhofsmissionen. Dazu gehören Auskünfte und Hilfe beim Ein-, Aus- oder Umsteigen oder Begleitung von alleinreisenden Kindern und Menschen mit Behinderungen.



Frauenverband IN VIA stellt bei Fachveranstaltung Forderungskatalog vor

Den Blick auf Migrantinnen richten

München, 21. März 2017 Verschenkt: Ein großes Potential an Fähigkeiten und Talenten liegt brach, weil Migrantinnen auf ihrem Weg in das deutsche (Berufs)Leben nicht ausreichend unterstützt werden. Gerade Frauen mit Kindern hätten es besonders schwer, hier Fuß zu fassen, kritisierten Vertreterinnen von IN VIA Bayern und IN VIA München bei einer gemeinsamen Fachveranstaltung zum Thema „Wie kann Integration gelingen?“.
Sie forderten, die Belange von Zuwanderinnen endlich sichtbar zu machen und bessere Rahmenbedingungen für deren Teilhabe zu schaffen. Denn „gerade Frauen und Mütter haben eine Schlüsselrolle bei der Integration ihrer Familien“, betonte die Vorsitzende von in VIA Bayern, Gabriele Stark-Angermeier, „wenn wir sie stärken, machen wir auch ihre Kinder und Familien stark.“

Unser Bild zeigt IN VIA KOFIZA-Mitarbeiterin Marciá Ferras Ribas bei der Vorstellung ihres Fachbereichs (Text und Foto: Annette Bieber).

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IN VIA Forderungskatalog

Ausstellung ist wieder auf Tour

Neue Termine rund um die Wanderbank

München/Nürnberg.  Auch 2017 ist die Wanderbank-Ausstellung unterwegs. Die Katholische Hochschulgemeinde der TU München zeigt die Ausstellung von Sonntag, 12. März, bis Sonntag, 26. März, in der Karlstraße 32, 80333 München. Im Caritas-Pirkheimer-Haus, Königstraße 64, 90402 Nürnberg, ist die Schau von Mittwoch, 31. Mai, bis Freitag, 14. Juli, zu Gast. Öffentliche Vernissage ist am Dienstag, 30. Mai, um 19.30 Uhr.




KDFB im angesicht des Fremden: "selbst-bewusst-offen"

Bildungskonferenz des Frauenbundes macht stark gegen Fremdenhass und Populismus

München. Der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) fragt nach Ursachen von Ablehnung, Angst und Hass gegenüber Fremden und sucht nach Möglichkeiten, sie zu überwinden. „Der größte Frauenverband Bayerns stärkt seine Mitglieder, damit sie grundlegende christliche und demokratische Werte selbstbewusst vertreten können“, so KDFB-Vorsitzende Elfriede Schießleder. So machte die Landesbildungskonferenz des Frauenbundes kürzlich  die Führungskräfte des größten bayerischen Frauenverbandes fit für ihre Aufgabe als Vermittlerinnen von Werten und Haltungen in der Gesellschaft.

Zu Wort kamen dabei auch Vertreterinnen von IN VIA Bayern e.V., die Projekte "von Migrantinnen für Migrantinnen" vorstellten. Die KDFB-Führungskräfte lernten Frauen kennen, die aus fremden Ländern stammen und versuchen, aus ihren
Erfahrungen heraus neu ankommende Migrantinnen bei der Integration zu unterstützen.
Unser Bild zeigt bei der Landesbildungskonferenz des KDFB (v. l.):  KDFB-Referentin Christel Mittermaier, Meltem Kün und Agnes Ranzinger von IN VIA KOFIZA, Hauptreferentin Barbara Schellhammer, KDFB-Bildungswerkvorsitzende Walburga Wittmann, Bayerische KDFB-Landesvorsitzende Elfriede Schießleder, Natalia Lyczywek vom Regensburger Integrationsprojekt "Zuhause in Bayern" und Rita Schulz, Geschäftsführerin von IN VIA Bayern.     Foto: Schott (KDFB)

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IN VIA KOFIZA-Projekt erneut ausgezeichnet

Bonifatiuspreis für "Zuhause in Bayern"

München/Nürnberg/Würzburg/Regensburg. Der "Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland" ging in diesem Jahr auch ins  Erzbistum München und Freising: IN VIA KOFIZA, das beim Frauenfachverband IN VIA Bayern angesiedelte „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“, ist mit seinem Projekt „Zuhause in Bayern“ auf dem zweiten Platz gelandet. Das Projekt schafft ein Netzwerk zwischen Flüchtlingsfrauen und Migrantinnen, die schon länger in Deutschland leben, und fördert die Integration von Flüchtlingsfrauen. Projektstandorte sind neben Nürnberg auch Regensburg und Würzburg. Unser Bild zeigt Kardinal Reinhard Marx, der sich mit den IN VIA KOFIZA Mitarbeiterinnen (von rechts) Rafika Mohammadi, Michaela Simon, Claudia Sánchez-Wolf, Natalia Lyczywek über die Auszeichnung freut. Mit im Bild Uta Raabe (Jurymitglied, links) sowie  Monsignore Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerkes) und Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerkes). Foto: Foto: Bonifatiuswerk/Patrick Kleibold.
Gefördert wird das Projekt „Zuhause in Bayern“ hauptsächlich aus Mitteln der deutschen Fernsehlotterie und Einzelspenden, wie z.B. vom Zonta Club München 1. Die eng angegliederte Schulung für ehrenamtlich tätige Migrantinnen wird zudem durch Unterstützung des Bayerischen Sozialministeriums, der Lichterkette, der Erzdiözese München und Freising in Kooperation mit dem Münchner Bildungswerk sowie durch Eigenmittel ermöglicht.

     







IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern startet neues Projekt in Würzburg, Nürnberg und Regensburg

"Zuhause in Bayern": Migrantinnen als Motor in der Flüchtlingshilfe

Würzburg/Nürnberg/Regensburg, im August 2016. Migrantinnen werden zu Multiplikatorinnen für das Leben in Deutschland: Die IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern startet das neue Projekt "Zuhause in Bayern" an den drei bayerischen Standorten Nürnberg, Regensburg und Würzburg. Ziel ist es, Migrantinnen in vielen Bereichen zu schulen und sie zu Multiplikatorinnen in der Flüchtlingshilfe auszubilden. Sie sollen ihr Wissen z.B. in Erziehung, Bildung, Gesundheit oder Gesellschaft an andere Frauen weiter geben. Als zugewanderte Frauen, die schon länger in Deutschland leben, können sie besser verstehen, wie sich die Neuangekommenen fühlen. Ihre Erfahrungen bilden ein großes Kapital, das künftig der Flüchtlingshilfe zugutekommen soll. Jetzt geht es zunächst darum, ein Netzwerk möglicher ehrenamtlicher Multiplikatorinnen aufzubauen, um dann Schulungstermine planen zu können.
Schon die Idee von "Zuhause in Bayern" löste Begeisterung aus: Das Projekt bekam im Juni den mit 3.000 Euro dotierten Bayrischen Innovationspreis Ehrenamt 2016.
Nähere Informationen zum Projekt gibt dieser Flyer oder die Projektleitung bei der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern, Michaela Simon, Tel.: 01577 4015809, E-Mail: michaela.simon@invia-bayern.de.
Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Fernsehlotterie. Unterstützung gab es außerdem vom "Zonta Club München 1". Weitere Spenden sind willkommen.






Digitale Handreichung soll passgenaue Unterbringung Minderjähriger erleichtern

Gut beraten: Hilfe für die Flüchtlingshelfer

München, im Juli 2016. Hilfe für die Flüchtlingshelfer bietet eine digitale Broschüre, die IN VIA Bayern e.V. mit den beiden katholischen Partnerorganisationen KJS Bayern und LVkE jetzt neu herausgebracht haben. So soll ein 17-Punkte-Katalog Fachkräfte in Einrichtungen der Erziehungshilfe und des Jugendwohnens sowie Träger der öffentlichen Jugendhilfe dabei unterstützen, den Wohn- und Begleitbedarf unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge individuell und passend zu ermitteln sowie deren persönliche Entwicklung zu dokumentieren, heißt es in der gemeinsamen Presseinformation. Hier finden Sie die komplette "Handreichung Kriterienkatalog und Einschätzungsbögen". Eine kurze Vorstellung gibt es mit diesem Flyer






Newsletter informiert über die neuesten Entwicklungen

Aktuelles aus den Bahnhofsmissionen

München, im Juli 2016. Sie interessieren sich für die Bahnhofsmissionen in Bayern und die Menschen, die dort Hilfe suchen?. Dann lesen Sie mehr in dem neuen Bahnhofsmission Bayern aktuell.
Die Themen im Überblick:
+++ Offen für alle und manchmal spürbar an der Grenze: Immer mehr Menschen aus Osteuropa, ohne Arbeit, Geld und festem Dach über dem Kopf wenden sich an die Bahnhofsmissionen um notwendende Hilfe - eine Herausforderung für die Mitarbeitenden.
+++ Den Unsichtbaren einen Platz geben: Die Wanderbank der bayerischen Bahnhofsmissionen und die gleichnamige Ausstellung, sind weiter auf Tour. Zudem haben Bahnhofsmissionen eigene Bank-Ideen entwickelt.
+++ Sicherheit geht vor: Ein Erfahrungsaustausch zu Themen rund um die Sicherheit in den Bahnhofsmissionen und an den Bahnhöfen brachte viele Ideen und Praxisbeispiele.
+++ Begegnen, tagen, feiern : Die bayerischen Bahnhofsmissionen berichten.




 

Für die Projektidee „Zuhause in Bayern – Migrantinnen leisten ihren Beitrag zur Förderung der Willkommenskultur“

Innovationspreis geht an IN VIA Bayern

München/Nürnberg, im Juni 2016. Belohnung für eine großartige Idee: Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. ist am Donnerstag für sein Projekt „Zuhause in Bayern – Migrantinnen leisten ihren Beitrag zur Förderung der Willkommenskultur“ von Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger mit dem Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt ausgezeichnet worden. Unter dem Motto ‚Leidenschaftlich engagiert! Ehrenamtliche begeistern und Freiwillige gewinnen‘ hat das Sozialministerium erstmals neue Ideen rund ums Ehrenamt gesucht. Aus über 400 Bewerbungen wählte eine unabhängige Jury, unter anderem mit Schauspielerin Jutta Speidel und Staatsministerin a.D. Christa Stewens, elf Preisträger aus. Als einer der Preisträger in der Kategorie ‚Neue Ideen‘ freut sich der Caritas-Fachverband IN VIA Bayern jetzt über 3.000 Euro. „Ehrenamtliches Engagement lebt von kreativen Ideen. Es ist lebendig und entwickelt sich ständig weiter. Alle Preisträger stehen beispielhaft dafür, dass Ehrenamtliche unsere Gesellschaft stärker und menschlicher machen. Mit dem Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt wollen wir dies in besonderer Weise anerkennen“, so der Staatssekretär. Unser Bild zeigt (von links nach rechts) Staatsministerin a.D. Christa Stewens, Michaela Simon, Rita Schulz, Agnes Calda-Ranzinger und Ehrenamtsstaatssekretär Johannes Hintersberger (Foto: StMAS/Katrin Heyer). Fördergeber für das Projekt ist die Deutsche Fernsehlotterie. Unterstützung gab es außerdem vom „Zonta Club München 1“.

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Beratung der Jugendwohnheime bei Unterbringung junger Flüchtlinge neu aufgestellt

Ein Netzwerk für die Helfenden

München, Juni 2016. Neue Ansprechpartner: Jugendwohnheime, die jungen Flüchtlingen ein Heim bieten wollen, werden künftig nicht mehr über IN VIA Bayern informiert. Zu Fragen rund um die bundesweite Netzwerkstelle stehen nun Petra Rummel, LVkE, (Kontakt: rummel.lvke@caritas-bayern.de), für die Erziehungshilfe-Einrichtungen und Michael Kroll, KJS Bayern, (Kontakt: michael.kroll@caritas-bayern.de), für die Jugendwohnheime zur Verfügung. „Wer ein Jugendwohnangebot für die oft traumatisierten Minderjährigen schaffen will, braucht schnelle, pragmatische Antworten“, so Verena Wolf, scheidende Referentin beim IN VIA Landesverband. Sie beschäftigte sich ein Jahr lang im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) mit bestehenden Angeboten für junge Flüchtlinge. Viele Einrichtungstypen und Unterbringungsarten hat sie kennengelernt, zu den Trägern Kontakte geknüpft und deren Erfahrungen ausgewertet. Von diesem „Schatz“ können Organisationen aus ganz Deutschland dank der neuen Ansprechpartner auch weiterhin profitieren. Gefördert wurde das Projekt von der GlücksSpirale.



Wanderbank-Ausstellung bis zum 12. Juli im Sozialministerium - Staatssekretär Hintersberger würdigt Arbeit

Die Unsichtbaren sichtbar machen

München, Juni 2016. „Geschichten und Bilder von der Wanderbank der Bayerischen Bahnhofsmissionen“ gibt es derzeit im Foyer des Bayerischen Sozialministeriums. Im Rahmen seines Ausstellungsbesuchs betonte Staatssekretär Johannes Hintersberger den Stellenwert der kirchlich getragenen Einrichtungen:
"Bahnhofsmissionen sind hilfreiche erste Anlaufstellen für Reisende und Menschen in Not.“
Reisende und Ratlose, Gutbetuchte und Gescheiterte, Neugierige und Nichtsesshafte – sie alle haben die Wanderbank der bayerischen Bahnhofsmissionen auf ihrer Tour durch den Freistaat schon „besessen“. Jetzt steht die schlichte Holzbank im Foyer des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration in der Münchner Winzererstraße und lädt auch hier dazu ein, Platz zu nehmen – um zu sehen und zu hören, was andere zu erzählen haben. Auf zahlreichen Fotos und in Audioaufnahmen werden die Menschen in den Mittelpunkt gerückt, die sonst kaum wahrgenommen werden, weil sie am Rande der Gesellschaft stehen. Ihnen gibt die Ausstellung ein Gesicht und ihren Geschichten ein Forum.
Unser Foto zeigt Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger mit (von links nach rechts) Sanne Kurz (Fotografin), Hedwig Gappa-Langer (Referentin IN VIA Bayern e.V.) und Rita Schulz (Geschäftsführung IN VIA Bayern e.V.) beim Rundgang durch die Ausstellung. (Text: Annette Bieber/Fotos: Sanne Kurz (links), StMAS)
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Große Herausforderung für die Bahnhofsmissionen in Bayern

"Überlebensinseln" für immer mehr Menschen in Armut aus Osteuropa

München, Nürnberg, Juni 2016. Sie haben keine Bleibe, kein Geld, kein Essen: viele Osteuropäer, die in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben nach Bayern kommen, stranden in der Bahnhofsmission. So war die Arbeit in den kirchlichen Anlaufstellen im vergangenen Jahr mancherorts nicht nur geprägt von der Flüchtlingswelle. „Sehr zu schaffen machte manchen Bahnhofsmissionen die Not von Zuwandernden aus dem osteuropäischen Ausland“, so Hedwig Gappa-Langer und Michael Frank von der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern, denn „hier kommen die Mitarbeitenden in vielen Fällen spürbar an ihre Grenzen.“ Fast 250 000 Mal nahmen Hilfesuchende 2015 die unbürokratische Unterstützung der 13 Bahnhofsmissionen in Bayern in Anspruch, teilen die katholi schen und evangelischen Einrichtungen in einer Presseinformation mit. Die 320 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erbrachten fast 470 000 Hilfeleistungen. (Text. Annette Bieber/Foto: Sanne Kurz)

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Mit Festakt, ökumenischem Gottesdienst und dem Bekenntnis: "Die Mannschaft brauchen wir"

Schweinfurter Bahnhofsmission feierte 90. Geburtstag

Schweinfurt, April 2016. „Gestern die Queen, heute die Bahnhofsmission“ - wer bislang meinte, „Ihre Majestät“ und die Schweinfurter Bahnhofsmission hätte nichts gemeinsam, wurde von Diakoniechef Jochen Keßler-Rosa zum Jubiläum der Hilfeeinrichtung schnell eines Besseren belehrt. Beide Geburtstagskinder feierten im April schließlich nicht nur ihren 90., beide sind auch im hohen Alter von großer Bedeutung und in ihrer jeweiligen Heimat eine echte Institution. So begrüßte Keßler-Rosa bei den Feierlichkeiten in der Bahnhofshalle zwar keine royale, aber doch eine bunte Runde mit über 100 Gästen aus Kirche, Politik, Wirtschaft und natürlich dem Freundeskreis der Bahnhofsmission. Gemeinsam mit IN VIA, dem Katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Würzburg, teilt sich das Diakonische Werk Schweinfurt die Geschäftsführung und Finanzierung der Einrichtung. Zum Jubiläum präsentiert sich die Bahnhofsmission in einem neuen Faltblatt (Text und Foto: Annette Bieber)

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Im Kampf gegen den Frauenhandel erfolgreich

IN VIA Bayern trauert um Marianne Lillig

München, März 2016. IN VIA Bayern e.V. trauert um eine große Förderin: Im Alter von 88 Jahren verstarb am 30. März seine frühere Vorstandsfrau Marianne Lillig. Vier Jahre lang, von Dezember 1987 bis Dezember 1991, stand die Diplom-Psychologin als Vorsitzende an der Spitze des Frauenfachverbandes. Unter ihrer Ägide wurde 1989 IN VIA KOFIZA, das heutige Kontakt-, Förderungs- und Koordinationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien, gegründet. Mit ihren Mitstreiterinnen machte Marianne Lillig auf die Not der Frauen aufmerksam, die in Deutschland Opfer von Heiratsvermittlung und Prostitutionstourismus wurden und hier keine Fürsprache hatten. In ihrem Kampf gegen den Frauenhandel gewann sie Verbündete in Politik und Kirche. So kam 1989 der Durchbruch: Die Bayerische Bischofskonferenz gab IN VIA Bayern den Auftrag, die Landesstelle von IN VIA KOFIZA ins Leben zu rufen. Zeitlebens blieb Marianne Lillig dem Frauenfachverband und seinen Anliegen verbunden.





IN VIA Bayern berät Jugendwohnheime bei der Unterbringung junger Flüchtlinge

Ein Netzwerk für die Helfenden

München, April 1016. Neues Angebot beim Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V.: Seit Anfang April steht hier eine bundesweite Netzwerkstelle den Jugendwohnheimen beratend zur Seite, die jungen Flüchtlingen ein Heim bieten möchten.  „Wer ein Jugendwohnangebot für die oft traumatisierten Minderjährigen schaffen will, braucht schnelle, pragmatische Antworten“, weiß Verena Wolf, zuständige Referentin beim IN VIA Landesverband. Seit einem Jahr beschäftigt sie sich im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) mit bestehenden Angeboten für junge Flüchtlinge. Viele Einrichtungstypen und Unterbringungsarten hat sie kennengelernt, zu den Trägern Kontakte geknüpft und deren Erfahrungen ausgewertet. Von diesem „Schatz“ können nun Organisationen aus ganz Deutschland ohne großen Aufwand profitieren: Ein Anruf genügt und die Erstberatung erfolgt zeitnah durch die IN VIA-Referentin. Sie ordnet die Anfrage ein und vermittelt dann an kompetente Partner aus ihrem Netzwerk, die ihr Know-How weitergeben möchten. Anfragen über Fon  089/5126619-16 oder verena.wolf@invia-bayern.de

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gefördert vom




Geschäftsführerin der Münchner Organisation „STOP dem Frauenhandel“ erhält Bundesverdienstkreuz

Gauck ehrt die Frauenrechtlerin Juliane von Krause

Berlin/München/Nürnberg, März 2016. Seit Jahrzehnten ist das ihr Leben: Der Kampf gegen Zwangsehen, Zwangsprostitution und Genitalverstümmelung von Frauen. Jetzt wurde Juliane von Krause (Foto: privat) , Geschäftsführerin der Münchner Organisation „STOP dem Frauenhandel“, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Mit ihr freuen sich die Gesellschafter von „StOP dem Frauenhandel“: Der Landesverband IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Mädchen und Frauensozialarbeit und der Landesverein für Internationale Jugendarbeit e.V.
Bei der festlichen Ehrung in Schloss Bellevue in Berlin würdigte Bundespräsident Joachim Gauck vor allem den Einsatz Juliane von Krauses für Opfer von Menschenhandel. Seit zehn Jahren ist die studierte Ethnologin Geschäftsführerin von „STOP dem Frauenhandel“, dem Träger der Beratungsstellen JADWIGA für Opfer von Frauenhandel in München und Nürnberg. Letztere sorgte gleich für doppelten Grund zur Freude: Sie erhielt am 15. März als einer von zwei Preisträgern den Frauenförderpreis der Stadt Nürnberg 2016. Seit 2012 gehört zu STOP auch SCHEHERAZADE, eine Schutzeinrichtung für junge Frauen, die von Zwangsheirat bedroht oder betroffen sind. Neben der Arbeit in Bayern setzt STOP sich auch für die Prävention von Frauenhandel in Bulgarien ein. Dort unterstützt der Verein das Projekt FLORIKA, in dem benachteiligte Mädchen in einem Roma-Viertel gefördert werden. In den vergangenen Monaten hat auch die Beratung von geflüchteten Frauen immer mehr Raum eingenommen. So bietet JADWIGA in den Erstaufnahmestellen in München und Zirndorf Informations- und Beratungsangebote für Opfer von Menschenhandel und Zwangsverheiratung. Auch im Ehrenamt macht sich Juliane von Krause stark für die Rechte von Frauen. Seit 1988 unterstützt sie die gemeinnützige Organisation TERRE DES FEMMES e. V..
Viel hat die Frauenrechtlerin schon erreicht, vieles bleibt aber noch zu tun. „Ich wünsche mir, dass Frauen selbstbestimmt und frei von Gewalt leben können“, so die 57-Jährige. Ohne die Unterstützung aus der Bevölkerung ist eine effektive Arbeit allerdings nicht möglich, „wir sind ganz einfach auf Spenden angewiesen, um erfolgreich weitermachen zu können.“

Spenden für STOP dem Frauenhandel bitte auf das Spendenkonto: IBAN DE08 7509 0300 0002 2982 01 bei der Liga-Bank München.



Sr. Anna und Sr. Theresa leiten das IN VIA-Jugendwohnheim in München

Ursulinen bieten echten Heimvorteil für junge Frauen

München, Dezember 2015. Ursulinen-Schwester zu sein, ist mehr als ein Vollzeitjob. Der Arbeitstag von Schwester Anna (links im Bild, Foto: Annette Bieber) und Schwester Theresa ist oft lang, manchmal endet er erst nach 23 Uhr. Die Ordensfrauen aus Polen leiten das IN VIA-Jugendwohnheim „Maria-Theresia“ in München. Sechs Stockwerke hoch ist das erst vor wenigen Jahren bezogene Reich der beiden in der Pestalozzistraße, gleich hinterm Sendlinger Tor, mitten im Herzen der Landeshauptstadt. Es beherbergt 105 Mädchen und junge Frauen. Sie kommen aus allen Himmelsrichtungen, weil sie in München die mehrwöchigen Blockphasen der Berufsschule oder eine Ausbildung absolvieren. Manche sind erst 16 Jahre alt und zum ersten Mal dauerhaft von den Eltern getrennt. „Wir versuchen daher ein Zuhause auf Zeit zu schaffen und nicht nur ein Dach über‘m Kopf“, sagt Schwester Anna. Das Wichtigste für die 58-jährige Psychologin ist es, „einfach da zu sein”, wenn die jungen Frauen nachmittags nach Hause kommen, sie Kummer haben, krank sind oder nur mal reden wollen. „Sie wissen, dass sie nicht alleine sind”, ergänzt Schwester Theresa (56). Über ihren Alltag berichtet das Magazin Gemeinde creativ November-Dezember 2015 www.gemeinde-creativ.de
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Daumenkino und Kalender von der Wanderbank

Bewegte und bewegende Bilder der Begegnung

München, Dezember 2015. Es ist nur ein Klick und doch schon bewegendes Kino: Mithilfe eines virtuellen Daumenkinos werden Geschichten von der Wanderbank zum Leben erweckt. In der Tradition der fast schon vergessenen Kunstform kommt auch dieses Daumenkino ohne Special Effects aus - dank eindringlicher Bilder und unterlegt mit Originalkommentaren. Zu sehen unter https://youtu.be/20_xmasJuIY

Wichtig war es Mit-Organisatorin Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die bayerischen Bahnhofsmissionen bei Landesverband IN VIA Bayern e.V., und Geschichtensammlerin Christiane Huber aber auch, Bleibendes zu schaffen und die Geschichte in einen Rahmen zu setzen. So begleitete Sanne Kurz die besonderen Momente visuell und schuf Bilder der Begegnungen verschiedenster Menschen, die im Gedächtnis bleiben. Daraus entstanden jetzt das Daumenkino sowie ein Kalender.

"Geschichten sammeln, das tun Sie also - also über mein Leben, da könnte man ein ganzes Buch schreiben." Solche Sätze bekamen die "Geschichtensammler" oft zu hören, wenn sie auf der Wanderbank der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Bahnhofsmissionen Platz nahmen. In einigen bayerischen Städten hat die Wanderbank Ruhepole im hektischen Bahnhofstreiben geschafften. Dabei wurde sie rasch zu einem Ort, wo Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und in völlig verschiedenen Lebenssituationen zusammenkamen, miteinander redeten und aus ihrem Leben erzählten.

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.




Mitgliederversammlung bei IN VIA Bayern-Vorstand neu gewählt

Weibliche Flüchtlinge: Schutzbedarf nicht unterschätzen

München, Oktober 2015. Die Mitglieder des Frauenfachverbandes IN VIA Bayern e.V. haben ihren Vorstand neu gewählt. Für weitere drei Jahre im Amt bestätigt wurde Vorstandsvorsitzende Gabriele Stark-Angermeier. Ihr zur Seite steht nun Ulrike Faust als neue Stellvertreterin. Der Diplom-Sozialpädagogin liegen Frauen-Themen wie Chancengleichheit und Gleichberechtigung besonders am Herzen. Ein zentrales Thema der Mitgliederversammlung war die drastische Lebenssituation und die Perspektivlosigkeit von Frauen, die ohne Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland leben und arbeiten. Mit seiner Kampagne "Mittendrin. Ohne Rechte" will der Verband regional und auf Bundesebene ein Bewusstsein für die Nöte dieser Frauen schaffen.
Die turnusgemäßen Wahlen bestätigten Ulrike Achmann als Schatzmeisterin und Angelika Köppel als Schriftführerin. Im Beirat von IN VIA Bayern e.V. dagegen gibt einige neue Gesichter. Mit dabei sind nun die Landtagsabgeordneten Kerstin Celina (Bündnis 90/Die Grünen) und Tanja Schorer-Dremel (CSU), die hier auf ihre Abgeordnetenkollegin und langjährige Beirätin Isabell Zacharias (SPD) treffen. Neu dabei sind außerdem Sonja Gaja, frühere IN VIA-Referentin für den Bereich Jugendwohnen und Gabriele Scholz, Vorstandsvorsitzende von IN VIA Nürnberg. Bestätigt wurden Prälat Bernhard Piendl, Sabine Gerhard, Angelika Issing sowie Prof. Dr. Annette Vogt. Geistliche Beirätin bleibt Sr. Rosa Maria Dick.
Unser Bild zeigt von links die Vorstandsmitglieder Gabriele Stark-Angermeier, Angelika Köppel, Prof. Dr. Annette Vogt, Ulrike Faust, Ulrike Achmann, Angelika Issing, Gabriele Scholz, Kerstin Celina, Sr. Rosa Maria Dick und Geschäftsführerin Rita Schulz.      A. Bieber/ Foto: IN VIA Bayern e.V.

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Dritte Ehrenamtstage der Bahnhofsmissionen in Augsburg

Sozialstaatssekretär Hintersberger würdigt Engagement der Ehrenamtlichen

Augsburg/München, Oktober 2015. Sie nehmen sich Zeit, hören zu, geben Rat oder sind einfach nur da: Ohne die gut 300 Ehrenamtlichen ist die wichtige Arbeit der 13 Bahnhofsmissionen in Bayern nicht denkbar. "Sie geben etwas, das nicht mit Geld vergütet werden kann", betonten Hedwig Gappa-Langer, zuständige Referentin beim IN VIA Landesverband Bayern und ihr Kollege vom Diakonischen Werk Bayern, Michael Frank, die im Namen der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen zu den nunmehr dritten Ehrenamtstagen nach Augsburg geladen hatten. Dazu gab es Lob von hoher Stelle. Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger (zweiter von rechts) betonte, das Markenzeichen der Bahnhofsmissionen sei die uneingeschränkte und würdevolle Unterstützung aller Menschen: „Alle Freiwilligen leisten einen außergewöhnlichen Einsatz. Sie sind offen und freundlich zu jedem der kommt. Das verlangt Toleranz, viel Neugierde, Offenheit und vor allem große Flexibilität. Damit erbringen sie einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft." Fotos: A. Bieber
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Die Ehrenamtstage werden aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.



Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland zur Umwelt-Enzyklika

"Auch Jesus hätte die Bahncard gehabt"

Berlin/München, Juli 2015. "Auch Jesus und seine Jünger hätten in der heutigen Zeit die Bahncard gehabt", glaubt Dr. Gisela Sauter-Ackermann, Bundesreferentin bei der Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland mit Blick auf die Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus. Im Juni war die streitbare Schrift des katholischen Kirchenoberhauptes erschienen. Während sie in der weltweiten Umweltszene ein großes Echo hervorgerufen hat, fielen die Reaktionen aus dem Verkehrssektor sehr verhalten aus. Nach Ansicht des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene hat der Heilige Vater in seiner Lehrschrift „Laudato si“ den Finger in „eine ganz große Wunde gelegt, als er unsere Benzin-getriebenen Transportsysteme als Teil eines globalen Verblendungszusammenhanges beschrieben hat“, zitiert die Konferenz für kirchliche Bahnhofsmission in einer Presseinformation. „Die Botschaft des Papstes gibt unserer Arbeit enormen Auftrieb“, sagt Sauter-Ackermann: „Die Ego-fixierte Denkweise der letzten hundert Jahre hat die Menschheit bis knapp vor den Abgrund gebracht. Nun müssen wir gemeinsam und global umsteuern. Eine Abkehr vom Individualverkehr und eine Hinwendung zu einem umweltfreundlichen und möglichst allen zugänglichen System, wie es die Eisenbahn ist, könnte einen neuen Gemeinsinn für eine mobile Menschheit stiften“, so Sauter-Ackermann.

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IN VIA Landesverband Bayern: Erste Projektphase in vollem Gange  

Modellkonzepte für die Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge

 
Auf vollen Touren läuft seit dem 1. April 2015 das beim Landesverband IN VIA Bayern im Referat Jugendwohnen angesiedelte Projekt mit dem Titel „Schnittstellen zwischen Jugendsozialarbeit und Hilfen zur Erziehung am Beispiel der Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge“ im Auftrag der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS). In Kooperation mit dem Landesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen in Bayern e. V. (LVkE) und unter Federführung der Katholischen Jugendsozialarbeit (KJS) Bayern werden von Verena Wolf, der verantwortlichen Referentin beim IN VIA Landesverband, Modellkonzepte zur Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge entwickelt. Im Blickpunkt stehen dabei insbesondere die Spezifika der Einrichtungen des Jugendwohnens nach § 13 Abs. 3 SGB VIII sowie der Erziehungshilfen nach § 27 ff. SBG VIII, deren Schnittstellen und die Übergänge zwischen ihnen. Die Modellkonzepte basieren auf Erfahrungen von Einrichtungen aus mehreren Bundesländern mit unterschiedlichen konzeptionellen Schwerpunkten, wie z. B. der reinen Mädchenarbeit.
Dazu besucht und analysiert die Pädagogin momentan bestehende Angebote  der Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge. „Bei der Auswahl wurde Wert auf die Pluralität der Träger, aber auch auf Ausgewogenheit und Vielfalt sowohl in Bezug auf den Standort als auch im Blick auf die Einrichtungstypen sowie Unterbringungsarten gelegt”, erläutert Verena Wolf. Einbezogen werden reine Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung sowie Jugendwohnheime und Häuser mit Mischkonzepten.

Zum Kurzkonzept

Gefördert vom



Von der Dr. Harry und Irene Roeser-Bley-Stiftung

Großzügige Spende für das Jugendwohnen

Willkommene Unterstützung: Erneut kann sich IN VIA Bayern e.V. über eine Spende der Dr. Harry und Irene Roeser-Bley-Stiftung für den Bereich Jugendwohnen freuen. Die bayerischen IN VIA Verbände führen fünf Wohnheime in München, Nürnberg und Würzburg, in denen 16- bis 25jährige Mädchen und junge Frauen ein sicheres zu Hause auf Zeit finden. Ganz aktuell widmet sich die Referentin für das Jugendwohnen beim IN VIA Landesverband, Verena Wolf, schwerpunktmäßig der Frage, welche Bedürfnisse minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in den Häusern haben und wie passende Konzepte für ihre Unterbringung und Begleitung aussehen sollten.



Zwei von drei Gästen in finanzieller Not - Bayerische Bahnhofsmissionen ziehen Bilanz für das Jahr 2014

Armut wird bürgerlicher

Zwei von drei Gästen sind von Armut betroffen: Die Bahnhofsmissionen in Bayern betreuen immer mehr finanziell in Not geratene Menschen. Fast 260.000 Mal nahmen Hilfesuchende 2014 die unbürokratische Unterstützung der Bahnhofsmissionen in Anspruch, darunter 60 Prozent Frauen und Männer in finanziellen Schwierigkeiten, teilen die katholischen und evangelischen Einrichtungen mit. Dies sind rund 16 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Die 320 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erbrachten fast eine halbeMillion Hilfeleistungen. Darunter waren neben der Ausgabe von Tee und Brot 52 100 materielle Hilfen, Tendenz steigend. „Besonders ab Mitte des Monats wird die prekäre Situation vieler Gäste in den bayerischen Bahnhofsmissionen deutlich spürbar: dann steigt ihre Zahl deutlich an“, so Hedwig Gappa-Langer von der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen
in Bayern.                                                                Foto: Sanne Kurz

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Tag der Bahnhofsmission in München mit hohem Promi-Faktor, viel Lob und Anerkennung

Hier gibt es das Luxusgut Zeit

April 2015-Klares „Ja“ zur Bahnhofsmission: Auch nach dem Umbau des Münchner Hauptbahnhofs soll die ökumenisch getragene Hilfeeinrichtung „als fester und sicherer Ort in adäquaten Räumen bestehen bleiben“. Das betonte Stadtrat Christian Müller (SPD) beim diesjährigen Tag der Bahnhofsmission, der – eingebettet in das 120-jährige Jubiläum des katholischen Trägers „IN VIA München“ - groß gefeiert wurde. Einen guten Zeitpunkt, um Danke zu sagen, sah DB-Konzernbevollmächtiger Bayern, Klaus-Dieter Josel, an „diesem markanten Tag“. Neben einem Gruß vom „Chef“ Rüdiger Gruber hatte er viel Lob und Anerkennung für die seit vielen Jahren "ausgesprochen gute Partnerschaft“ im Gepäck: „Wir können die Verantwortung gegenüber den Reisenden nicht immer alleine wahrnehmen. Deshalb sind wir froh, dass es die Unterstützung durch die Bahnhofsmission gibt.“ So könne den Kunden in vielen (Not)Lagen geholfen werden. Dass dies nach einem Umbau so bleiben soll, unterstrich Heiko Hamann, der Leiter des Bahnhofsmanagements München: „Wir versuchen, den gestiegenen Anforderungen an die Bahnhofsmission Rechnung zu tragen.“
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Lesung mit dem renommierten Schriftsteller Friedrich Ani (Foto rechts). Das Projekt Wanderbank wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

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Die Acht von der Wanderbank: Unser Bild oben links zeigt die von Luise Kinseher moderierte Diskussionsrunde in der alten Schalterhalle mit (von links) Till Hoffmann (Gründungsmitglied von Bellevue di Monaco und Betreiber Münchner Kabarettbühnen), Bettina Nickel (katholisches Büro Bayern), Dr. Christine Nischler-Leibl (Bayerisches Sozialministerium), Heiko Hamann (Leiter des Bahnhofsmanagements München), Luise Kinseher (Kabarettistin), Andrea Sontheim (Amt für Wohnen und Migration der Stadt München), Heike Tonch (kath. Leitung der Bahnhofsmission München) und Christina Vesselinova (Mitarbeiterin der Bahnhofsmission München und kulturelle Mittlerin).
Fotos: Sanne Kurz 




IN VIA-Kampagne: menschenwürdigen Lebensbedingungen für Mädchen und Frauen ohne Aufenthaltspapiere

Raus aus dem Schattendasein


März 2015-Ohne Papiere, vergessen, rechtlos: Zigtausende Frauen und Mädchen ohne legalen Aufenthaltsstatus leben, wohnen und arbeiten unter uns. Und dennoch führen sie ein Schattendasein. Mit seiner Kampagne "Mittendrin. Ohne Rechte.“ macht sich der Frauenfachverband IN VIA stark für die Betroffenen. Der Verband fordert Politik und Gesellschaft auf, die Frauen aus der Schattenwelt zu holen und menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen. Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Deutschland weiß: „Die meisten Frauen bestreiten ihren Lebensunterhalt mit den ihnen zur Verfügung stehenden Arbeitsmöglichkeiten. Sie fallen nicht auf, da sie alles tun, um nicht entdeckt zu werden."  Sie arbeiten, verdienen Geld, brauchen Wohnraum, bekommen Kinder, werden krank, altern. „Sie haben Anspruch auf medizinische Versorgung und eine gerechte Entlohnung für geleistete Arbeit“, so Stetter-Karp. Vor allem fordert IN VIA, ihnen nach mehreren Jahren in Deutschland einen legalen Aufenthaltsstatus zu ermöglichen, wenn sie nachweisen können, dass sie für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen.
Unterstützt wird die bundesweite Kampagne mit Aktionen in den regionalen IN VIA Verbänden.

Mehr Informationen finden Sie hier

Film zur Kampagne: https://youtu.be/mahIEbmCKzM
Positionspapier „ Frauen ohne Aufenthaltspapiere“: http://www.invia.caritas.de/presse/kampagne-2015/kampagne-2015



 


Tag der Bahnhofsmission bot “Perspektivenwechsel”

Die andere Seite des Bahnhofs kennenlernen

 
April 2015-Rund 250 000 Gäste geben sich jedes Jahr in den dreizehn bayerische Bahnhofsmissionen die Klinke in die Hand. Viele befinden sich in einer sozialen Notlage habe, sind psychisch erkrankt oder körperlich eingeschränkt. Nicht wenige haben kein Dach über dem Kopf. Die weit über  300 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden helfen jedem, sofort und ohne Voraussetzungen. Jetzt, zum bundesweiten Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 18. April, luden sie interessierte Besucherinnen und Besucher ein, die oft nur flüchtig wahrgenommene “andere” Seite der sonst so geschäftigen Bahnhofswelt kennenzulernen. “Perspektivenwechsel” lautete das Thema des Aktionstages, an dem sich die Bahnhofsmissionen in Nürnberg, Würzburg, Aschaffenburg und Passau, wo außerdem das 70-jährige Jubiläum gefeiert wird, beteiligten. Eine Woche später, nämlich am 25. April, bot München die Möglichkeit, mehr über das Engagement für Hilfesuchende zu erfahren, am 6. Mai schloss sich die Bahnhofsmission Erlangen an, teilt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern mit.



Statt Geschenken: Spendenboxen für Geburtstage, Jubiläen oder Feste aller Art

Feiern und Gutes tun

März 2015-Jeder Euro zählt: Ob bei der Geburtstagsfeier im kleinen Kreis oder beim Firmenjubiläum in großer Gesellschaft – wer beim nächsten Fest auf Geschenke verzichten will, kann hilfebedürftigen Menschen in den Bahnhofsmissionen viel Gutes tun. Unter dem Slogan „Helfen Sie helfen“ unterstützt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmission  alle, die eine entsprechende Spendenaktion durchführen wollen: Über den Landesverband IN VIA Bayern e.V. (Kontakt: info@invia-bayern.de )und das Diakonische Werk Bayern (Kontakt:info@diakonie-bayern.de )gibt es Spendenboxen und Infomaterial, damit seriös gesammelt und gezielt geholfen werden kann.   
Die 13 Bahnhofsmissionen im Freistaat bieten erste Hilfe in Krisensituationen, bieten Schutz und Heimat in Not, hören zu, wärmen, trösten und ebnen Betroffenen den Weg zu passenden, weiterführenden Hilfen. Die Türen vieler Bahnhofsmissionen sind an sieben Tagen der Woche geöffnet, die Helfer und Helferinnen sind oft da, wenn andere Einrichtungen bereits geschlossen haben. In jüngster Zeit sind gerade die großen Hilfeeinrichtungen Anlaufstelle für Flüchtlinge und oft deren erster Kontakt in Deutschland.
Wer sein „Hilfspaket“ schnüren will, kann sich in den Bahnhofsmissionen vor Ort davon überzeugen, dass die Spenden gebraucht werden. Natürlich sind die Einsatzmöglichkeiten für die Spendenbox vielfältig: Fußballturniere sind genauso geeignet wie Flohmärkte oder Schulfeste. Sprechen Sie uns an!



Bahnhofsmissionen schufen Inseln der Ruhe

Die Wanderbank. Eine Einladung zum Sitzen, Verweilen und Erzählen

Januar 2015-Bänke sind wie kleine Inseln im oft hektischen Alltag. Kaum nimmt man auf der Bank Platz, scheint das Leben einem besonderen Rhythmus zu folgen. Es ist Zeit zum Verweilen, Ausruhen, den Gedanken nachhängen oder mit eben noch fremden Menschen zu plaudern. Einige bayerische Bahnhofsmissionen haben daher in den vergangenen Monaten mit einer Wanderbank solche Inseln in dem hektischen Bahnhofstreiben geschaffen. Die Bank stand für je eine bestimmte Zeit vor den Bahnhofsmissionen in Passau, München, Ingolstadt, Schweinfurt, Aschaffenburg und Würzburg. Und sie war für alle da: Reisende, Passanten, Gäste und Mitarbeitende der Bahnhofsmission, Beschäftigte am Bahnhof und wer immer sich hier niederlassen möchte.
Dabei wurde sie schnell zu einem Ort, wo Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und in völlig verschiedenen Lebenssituation zusammenkamen, miteinander redeten und aus ihrem Leben erzählten. Auf der Wanderbank hat daher auch immer wieder die „Geschichtensammlerin“ Christiane Huber Platz genommen, um den Menschen, Gästen der Bahnhofsmission und Passanten, zuzuhören, und das ein oder andere aufzuschreiben. „Wir haben deutlich gemerkt, wie wichtig es für viele Menschen ist, zwanglos von sich erzählen zu können, dass ihnen jemand zuhört und sie wahr- und ernst nimmt,“ berichtet Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die bayerischen Bahnhofsmissionen bei IN VIA Bayern. „Auch deshalb ist die Bank jetzt in einigen Bahnhofsmissionen zur festen Einrichtung geworden. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft mit der Bank unterwegs sein können, denn es gibt noch einige Bahnhofsmissionen, die gerne mitmachen würden.“
Das Projekt wurde von Christiane Huber/Geschichtensammlerin (zweite von links) und Sanne Kurz/Fotografin (Foto) für die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern unter Federführung von IN VIA Bayern e.V. entwickelt und von ihnen durchgeführt. Ein besonderer Dank geht an Friedrich Ani, der als „Geschichtensammler“ auf der Wanderbank in München das Projekt unterstützte.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.




Das war 2014

Ausstellung erfolgreich beendet

"Shirtopoly" im Münchner ÖBZ

Großes Interesse auch in München: IN VIA Jugendwohnen zeigte bis zum 23. Dezember die Ausstellung „Shirtopoly - Fair kleiden ist besser“ im ökologischen Bildungszentrum in München. Die Schau gewährte Einblick in das IN VIA Umweltprojekt „Fair kleiden ist besser“. Auch mit Bewohnerinnen der Münchner IN VIA Jugendwohnheime ging der Frauenfachverband auf Spurensuche: Was sagen eigentlich Gütesiegel aus? Wie und wo kann ich guten Gewissens einkaufen? Bei einem konsumkritischen Stadtrundgang erfuhren die jungen Bewohnerinnen mehr über die “Weltreise der Jeans”, im Upcycling-Workshop verhalfen sie aussortierten T-Shirts zu einem zweiten Leben. Wie das aussehen kann, zeigte die Ausstellung genauso wie einen großformatigen Bilderzyklus der Künstlerin Naomi Lawrence. Sie hat das Projekt begleitet und künstlerisch aufgearbeitet.
Unser Bild (Foto: Verena Wolf) zeigt die Talkrunde mit Moderator Dirk Wagner, Gabriele Stark-Angermeier (Vorstandsvorsitzende IN VIA Bayern e.V.), Hanah Kotschi (Projektteilnehmerin Marienheim IN VIA München), Künstlerin Naomi Lawrence, Barbara Igl (Vorstand IN VIA München e.V.) sowie Elke Klemenz (FARCAP | Mode aus fairem Handel, Fürth) und dem Tütenmonster "Freak" von Naomi Lawrence.






Jubiläumsfeier in München mit Fachforum

IN VIA KOFIZA: 25 Jahre mit, für und von Migrantinnen

München/Würzburg/Nürnberg. Sie machen Einwanderinnen Mut, werben für mehr Mitgestaltung oder erläutern verunsicherten Müttern, wie sie ihre Kinder in ein gutes (Schul-)Leben schicken können. Am 4. November feierten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von IN VIA KOFIZA ihr 25jähriges Jubiläum. Über 100 Gäste waren nach München gekommen, um unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Emilia Müller ein Vierteljahrhundert erfolgreiche und preisgekrönte Integrationsarbeit Revue passieren zu lassen (eine Präsentation finden Sie hier). “Wir sind sehr glücklich, dass wir bereits über einen so langen Zeitraum ein innovatives und selbstbestimmtes Integrationsprogramm bieten”, so Agnes Calda Ranzinger, Koordinatorin der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern. Dr. Christiane Nischler-Leibl, Leiterin der Stabsstelle der Bayerischen Frauenbeauftragten und Integrationsministerin, würdigte im Auftrag von Emilia Müller das haupt- und ehrenamtliche Engagement der IN VIA KOFIZA-Frauen, das in diesem Umfang und über diesen Zeitraum nicht selbstverständlich sei. Die Arbeit von IN VIA KOFIZA sei beispielhaft, da Integration eben nicht von oben verordnet werden könne, sondern nur gelinge, wenn man durch eigenes Zutun die Gesellschaft mitgestalte: Genau dieses Empowerment sei IN VIA KOFIZA wichtig, "sie organisieren sich selbst, um sich einzubringen". Die Kontaktstelle stärke Frauen und damit die Gesellschaft, "ihr Weg ist noch nicht zu Ende." (Text: Annette Bieber)

Gefragt: Einige haupt- und sehr viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sorgen mit IN VIA KOFIZA seit 25 Jahren für eine erfolgreiche Integrationsarbeit in Bayern. Foto: Annette Bieber

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Einen Kurzfilm zum Jubiläumsfest finden Sie unter http://www.invia-muenchen.de/migration/in-via-kofiza-spot.html

Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

 

 

IN VIA KOFIZA feiert 25 Jahre - Fachforum in München - Anmeldung möglich

Teilhabe wird großgeschrieben

Was als „kleiner“ Treff vor 25 Jahren in einem Münchner Wohnzimmer begann, ist längst zu einem bayernweiten Netz von gut 20 Selbsthilfegruppen und vier professionellen Beratungsstellen in München, Nürnberg, Schweinfurt und Würzburg geworden: Seit einem  Vierteljahrhundert steht IN VIA KOFIZA, eine Initiative von Migrantinnen für Migrantinnen, für ein innovatives und selbstbestimmtes Integrationsprogramm. Hinter IN VIA KOFIZA verbirgt sich das „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien“, angesiedelt beim Caritasfachverband „IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Frauen- und Mädchensozialarbeit“ und bei dessen Mitgliedsverbänden in München, Nürnberg und Würzburg. Neben umfassender Beratungs- und Kriseninterventionstätigkeit arbeitet  „IN VIA KOFIZA“ daran, dass zugewanderte Frauen ihre Stärken wieder entdecken und den Mut finden, ihr Leben in Deutschland aktiv mitzugestalten und sich selbst zu organisieren. IN VIA KOFIZA feiert sein Jubiläum unter der Schirmherrschaft von Sozialministerin Emilia Müller. In Zusammenarbeit mit der katholischen Akademie in Bayern lädt IN VIA am Dienstag, 4. November, 18 bis 20 Uhr, ins Kardinal Wendel Haus, Mandlstraße 23, zu einem Fachforum mit Diskussion. Prof. Dr. María do Mar Castro Varela, Dozentin an der Alice Salomon Hochschule Berlin, spricht dabei über "Solidarität in der Migrationsgesellschaft: Partizipation statt Fürsorge". Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme kostet 10 Euro (ermäßigt 5 Euro), Anmeldung ist bis zum 3. November bei der Katholischen Akademie in Bayern, (Telefon: 0 89 / 38 10 20, Telefax: 0 89 / 38 10 21 03, info@kath-akademie-bayern.de) möglich.



"Shirtopoly" bis Ende Oktober in Nürnberg

Coole Klamotten und ein gutes Gewissen

Shoppen, tauschen, selbst gestalten - es gibt viele Möglichkeiten, sich sauber und fair zu kleiden. Auch für den kleinen Geldbeutel. Dass Nachhaltigkeit und cooles Styling zusammenpassen, zeigte die Ausstellung des Frauenfachverbandes IN VIA. "Shirtopoly - Fair kleiden ist besser" im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg  bei einer Midissage. Ihr Laufsteg-Debüt feierten dabei die jungen Bewohnerinnen des Nürnberger IN VIA-Jugendwohnheims (Foto links). Sie präsentierten nicht nur Fair Wear, sondern auch eigene Kreationen, gefertigt im Rahmen eines Umweltprojekts. Schicke Mode eben, die mit gutem Gewissen tragbar und mittlerweile ohne großen Aufwand zu haben ist, so Moderator Frank Braun (Centrum für globales Lernen) bei seiner Einführung in ein Thema, “das uns alle hautnah betrifft”.

Großen Anklang fand das Projekt im Nürnberger Haus Marienheim, das 110 Auszubildenden, (Block)Schülerinnen oder Dauerbewohnerinnen unterschiedlicher Nationen eine Heimat auf Zeit bietet. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir den Umweltgedanken und das Jugenwohnen verbinden konnten“, so Sabine Wehner, Geschäftsführerin von IN VIA Nürnberg, bei der “Midissage”.

Nicht um die bekannten Nürnberger Sehenswürdigkeiten, sondern um CO2-Bilanzen und Nachhaltigkeit ging es beispielsweise bei einer ungewöhnlichen Stadtführung mit WELTbewußt, einem Projekt der Jugendorganisation Bund Naturschutz. In Upcycling-Workshops mit der Künstlerin Naomi Lawrence lernten die jungen Frauen dann modisch und kreativ zu sein, ohne den üblichen Weg des Konsums zu gehen. Wie stylisch aufgepeppte Kleidungsstücke aus zweiter Hand sein können oder dass ein altes T-Shirt noch beste Dienste als Kopfkissen leisten und gleichzeitig mit dem Titel „schlaflos“ noch ein kritisches Statement transportieren kann, zeigte jetzt die Ausstellung. Text und Fotos: Annette Bieber

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Oktober 2014

"Shirtopoly" ist nun zu Gast in Nürnberg

Nach erfolgreicher Premiere in Würzburg macht die Ausstellung "Shirtopoly" nun Station  in Nürnberg. Die Schau gewährt Einblick in das IN VIA Umweltprojekt „Fair kleiden ist besser“. Auch mit Bewohnerinnen des Nürnberger IN VIA Jugendwohnheims ging der Frauenfachverband IN VIA auf Spurensuche: Was sagen eigentlich Gütesiegel aus? Wie und wo kann ich guten Gewissens einkaufen? Bei einem konsumkritischen Stadtrundgang erfuhren die jungen Bewohnerinnen mehr über die “Weltreise der Jeans”, im Upcycling-Workshop verhalfen sie aussortierten T-Shirts zu einem zweiten Leben. Wie das aussehen kann, zeigt die Ausstellung genauso wie einen großformatigen Bilderzyklus der Künstlerin Naomi Lawrence. Sie hat das Projekt begleitet und künstlerisch aufgearbeitet. Bis zum 31. Oktober ist die Schau im C.-Pirckheimer-Haus in der Königstraße 64 zu sehen. Midissage mit einem attraktiven Programm ist am Dienstag, 14. Oktober, 19 Uhr. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr, am Wochenende auf Anfrage. Foto: Annette Bieber




September 2014

Ausstellung lockte in die Sparkasse Mainfranken

Konten, Kleidung und Kunst: Wer momentan der Sparkasse Mainfranken in der Würzburger Hofstraße einen Besuch abstattet, findet von allem etwas. Noch bis zum Monatsende ist hier die Ausstellung „Shirtopoly - Fair kleiden ist besser“ des Frauenfachverbandes IN VIA zu sehen. Während der Schalterzeiten gibt es viele Informationen darüber, wie jeder Einzelne beim Kleiderkauf ein bisschen die Welt verbessern kann. Nicht nur für Domkapitular Clemens Bieber, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Würzburg, ergibt das eine spannende Mischung: „Eigentlich geht es ja hier um Geldgeschäfte. Wichtige Themen der Wertschätzung und Wertschöpfung in einen solchen Rahmen einzubinden, ist eine sehr gute Kombination.“ Entstanden ist die Schau im Rahmen eines Umweltprojekts, das der Landesverband von IN VIA in den fünf bayerischen IN VIA Jugendwohnheimen initiiert hatte. Ähnlichkeiten mit dem Brettspiel "Monopoly" sind dabei nicht zufällig. Die Münchner Künstlerin Naomi Lawrence führt mit ihrem Bilderzyklus allerdings nicht in die Parkstraße oder "Über Los". "Bangladesh", "India" oder "Burkina Faso" steht da etwa in fetten Lettern, darunter Geldsäcke, Dollarzeichen oder Kronen.  Wer den Zusammenhang mit fairer Mode nicht sofort herstellen kann, erfährt an den Innenseiten der Stellwände alles über nachhaltige Kleiderproduktion, Hungerlöhne oder Ausbeutung in der Textilindustrie. Der eigentliche Hingucker sind allerdings die ausgestellten Tops und T-Shirts, die Künstlerin Naomi Lawrence zusammen mit Bewohnerinnen der IN VIA-Jugendwohnheime „upgecycelt“ hat. „Wir haben in Workshops überlegt, wie man alte und gebrauchte Kleidungsstücke wieder tragbar machen kann“, erklärte Lawrence bei der Eröffnung in der Sparkasse. „Die Bewohnerinnen konnten dabei ihre Kreativität walten lassen“, berichtete sie. Herausgekommen sind T-Shirts in Spray-Optik, bedruckte Oberteile, aber auch zerrissen wirkende Stücke, die mit ihrem Aufdruck auf schlechte Entlohnung sowie Kinderarbeit in der Textilindustrie aufmerksam machen.

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Vernissage: Unser Bild zeigt von links Rita Schulz, Geschäftsführerin IN VIA Bayern, Angelika Blenk, Geschäftsführerin IN VIA Würzburg, Domkapitular Clemens Bieber, Künstlerin Naomi Lawrence, Angelika Issing, Vorstandsvorsitzende IN VIA Würzburg und Rainer Ankenbrand, Sparkasse Mainfranken. Foto: Annette Bieber


September 2014

Ballettaufführung: "Dornröschen" gegen Zwangsverheiratung

Am Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19 Uhr, wird das Ballett Dornröschen im Mainfranken Theater Würzburg aufgeführt. Der Erlös kommt unserer gGmbH STOP dem Frauenhandel zu Gute - und hier speziell einem Wohnprojekt für Frauen, die von Zwangsverheiratung betroffen sind.

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September 2014

IN VIA Ausstellung "Shirtopoly" in Würzburg         

Nichts anzuziehen? Dann peppen Sie doch Ihre alte Kleidung auf. So wie die jungen Bewohnerinnen des Würzburger IN VIA Jugendwohnheims St. Lioba. Gemeinsam mit der Künstlerin Naomi Lawrence verhalfen sie ausrangierten T-Shirts im Rahmen des Umweltprojekts "Fair kleiden ist besser" zu einem zweiten Leben. Wie genau das aussehen kann, zeigt die Ausstellung "Shirtopoly", die am Dienstag, 16. September 2014, in der Sparkasse Mainfranken in der Hofstraße 9 eröffnet wurde. Zwei Wochen lang gibt es zu den Schalterzeiten viele Informationen darüber, wie jeder Einzelne beim Kleiderkauf ein bisschen die Welt verbessern kann. Außerdem bietet Naomi Lawrence mit einem großformatigen Bilderzyklus eine ungewöhnliche, künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema.

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Juli 2014

Immer mehr psychisch Kranke suchen in Bahnhofsmissionen Hilfe

Die bayerischen Bahnhofsmissionen schlagen Alarm: Jeder dritte Gast, der hier Rat und Hilfe sucht, hat psychische Probleme. Damit setzt sich ein besorgniserregender Trend unvermindert fort: rund 73 000 Kontakte mit psychisch belasteten oder seelisch kranken Menschen wurden bayernweit gezählt, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein rapider Anstieg um 42 Prozent. Über eine Viertelmillion Kontakte mit Gästen hatten die 13 Bahnhofsmissionen insgesamt, das sind fünf Prozent mehr als 2012.

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Juli 2014

Langjähriger IN VIA-Beirat: Prälat Zerrle feiert 70.

Seinen 70. Geburtstag feierte am Dienstag, 8. Juli 2014, Prälat Karl-Heinz Zerrle, bayerischer Landes-Caritasdirektor von 2000 bis Ende 2011 und langjähriger Beirat im IN VIA-Vorstand. Zerrles Nachfolger im Amt, Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl, würdigt seinen Vorgänger als „große Persönlichkeit des sozialen Bayern“. Zerrle habe es stets verstanden, der Caritas als größtem Verband innerhalb der Freien Wohlfahrtspflege Gehör in allen wichtigen Fragen der Sozial- und Gesellschaftspolitik zu verschaffen.
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Juli 2014

80 000 Freiwillige in 60 Jahren FSJ - Lob von der Ministerin

Doppelter Grund zur Freude und zum Feiern - auch für den Frauenfachverband IN VIA, der gemeinsam mit Caritas und BDKJ das katholische FSJ in Bayern verantwortet. Seit dem ersten Aufruf im Jahr 1954 im bayerischen Neuendettelsau an junge Menschen, sich freiwillig für ein Jahr sozial zu engagieren, sind 60 Jahre vergangen. Vor genau 50 Jahren hat der Bundestag mit einer ersten gesetzlichen Regelung das Freiwillige Soziale Jahr aus der Taufe gehoben - damals als Bildungsjahr für Frauen. Diese beiden Jubiläen wurden am 2. Juli in Nürnberg mit einem Anerkennungsfestival für alle 3 500 aktiven FJS/-lerinnen in Bayern gefeiert. "80 000 junge Menschen haben sich in den vergangenen 60 Jahren zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Bayern entschieden und damit ein ganzes Jahr dem Gemeinwohl gewidmet. Der runde Geburtstag ist eine gute Gelegenheit ihnen hierfür herzlich zu danken. Ohne diese Freiwilligen sähe unser soziales Bayern anders aus", so Bayerns Sozialministerin Emilia Müller. Erfreut von der großen Anzahl junger FSJ/-lerinnen, die den Weg nach Nürnberg gefunden hatte, zeigte sich Rita Schulz, Geschäftsführerin von IN VIA Bayern. "Ich bin davon überzeugt, dass das FSJ eine win-win Situation ist", so Schulz, "die jungen Menschen sammeln durch diesen oft ersten Umgang mit Hilfebedürftigen wichtige Erfahrungen und stärken ihre Persönlichkeit. Die sozialen Einrichtungen wiederum profitieren vom Engagement der Freiwilligen."
Für sie persönlich war das Gespräch mit Theresia Hauser, der "Grande Dame" des FSJ,  sehr beeindruckend. Die heute 93-Jährige hatte sich damals erfolgreich auf Bundesebene für die Einführung des FSJ Gesetzes eingesetzt und ist sehr glücklich darüber, dass sich viele Menschen freiwillig für ein soziales Jahr entscheiden. Sie wünscht sich, dass diese jungen Menschen sich ihr Leben lang für soziales Denken und Handeln einsetzen - an welcher Position auch immer sie ihren Platz finden, berichtete Rita Schulz.


Juli 2014

Film und Diskussion mit jungen MigrantInnen

Und raus bist Du: Viele junge Menschen fühlen sich wegen ihrer ausländischen Wurzeln benachteiligt. Ob bei der Wohnungssuche, beim Wechsel in weiterführende Schulen oder vor der Disco – sie müssen nach eigenem Bekunden viel zu oft draußen bleiben. „In München dahoam“ heißt der siebenminütige Kurzfilm, in dem 15- bis 27-jährige Migrantinnen und Migranten genau dieses Problem aufgreifen. Gedreht wurde der Streifen im Rahmen des bundesweiten Projekts „M&M Mitreden und Mitgestalten -  Zukunft ist kein Zufall“ im Fachbereich Migration des Diözesanverbandes München von IN VIA. Seine Premiere hatte er jetzt im Rahmen einer Podiumsdiskussion – und in diesen Tagen tritt er seinen Weg in den deutschen Bundestag an.
Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit Einfühlungsvermögen und nicht ohne Witz stellten die jungen Protagonisten scheinbar ganz „normale“ Diskriminierungen vor.
„Ihr lasst nicht die anderen über Eure Probleme sprechen, sondern geht sie selbst an“, lobte Gülseren Demirel, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Münchner Stadtrat, das Engagement der jungen Leute. Gemeinsam mit dem Integrationsbeauftragten der bayerischen Staatsregierung, Martin Neumeyer von der CSU („Ein toller, kritischer Film“), der Vorsitzenden des Ausländerbeirats München, Nükhet Kivran, SPD,  Martin Schopp vom Erzbischöflichen Ordinariat und insgesamt sechs Jugendlichen aus dem Filmteam teilte sie das Podium. Die Moderation hatte Gabriele Leibold, Referentin für katholische Jugendmigrationsdienste beim Landesverband IN VIA Bayern. Sie war es auch, die eine Teilnahme am Projekt M+M empfohlen sowie im Jahr 2009 die Bewerbung für das Bundesprojekt „JuMiLo“ (Junge Migrantinnen) anregt hatte. Die erfolgreiche Arbeit kann seit 2012 durch die Finanzierung des Bayerischen Sozialministeriums fortgeführt werden.

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Reger Austausch zwischen Politik und Jugend: (von links) Martin Schopp (Erzbischöfliches Ordinariat), Nükhet Kivran (Vorsitzende des Ausländerbeirats München), Martin Neumeyer (Integrationsbeauftragter der bayerischen Staatsregierung), Gülseren Demirel (Fraktionsvorsitzende der Grünen im Münchner Stadtrat), Moderatorin Gabriele Leibold (Referentin für katholische Jugendmigrationsdienste beim Landesverband IN VIA Bayern) und drei LotsInnen aus dem Filmteam. Fotos: Annette Bieber

Mai 2014

Liebe Frau Merkel...,

... ich wünsche mir: Für die armen Kinder viel Glück.", hatte eine Jugendliche beim 99. Katholikentag in Regensburg auf einen großen weißen Ballon geschrieben, der zusammen mit 20 weiteren am 1. Juli Bundestagsabgeordneten in Berlin übergeben werden soll. Auch die Bundeskanzlerin griff beherzt zum blauen Filzstift, um bei ihrem Besuch des IN VIA-Standes einen Wunsch los zu werden: „Dass jeder sich traut, auch offen seine Meinung einzubringen“, notierte sie auf dem Lampion. Interessiert und gut gelaunt ließ sich die Kanzlerin von der Bundesvorsitzenden des Verbandes, Dr. Irme Stetter-Karp, und ihren Mitstreiterinnen über die Aufgaben und Anliegen von IN VIA informieren. Auf die Bitte, die Jugendlichen im Kanzleramt zu empfangen, habe Merkel offen reagiert, so Stetter-Karp. Die Stippvisite in Regensburg wertete auch IN VIA-Generalsekretärin Marion Paar (Foto rechts) als Zeichen der Wertschätzung für das breite soziale Engagement des Fachverbandes.  

Kanzlerin Merkel beim Besuch des IN VIA-Standes auf dem Katholikentag.
Fotos: Nadine Malzkorn (Katholikentag)
          





Mai 2014

Überraschungsbesuch: Staatssekretär in Regensburger Bahnhofsmission

Erstkontakt: Keine Berührungsängste kannte Albert Füracker, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für  Landesentwicklung und Heimat, als er zum ersten Mal die Räume einer Bahnhofsmission betrat. Kaum hatte er am 29. Mai am Hauptbahnhof Regensburg einen Zug auf den Namen “Ausflügler” getauft, kamen die Mitarbeitenden der dortigen Bahnhofsmission zum Zug. Ihnen stattete er – auf Anregung von Karl-Heinz Ferstl, Leiter Operations im Regionalberich Süd, DB AG Station&Service - einen spontanen Besuch ab. Dass ihn bei seiner Premiere aber ein derart großer Bahnhof erwartete, überraschte ihn dann doch: Zum 99. Katholikentag, der zeitgleich im bayerischen Regensburg stattfand, waren extra viele Mitarbeitende im Einsatz, um Ankömmlinge schon am Gleis willkommen zu heißen oder beim Ein- und Aussteigen zu helfen. Beeindruckt zeigte sich der Politiker nicht nur vom großen Hilfeangebot der Bahnhofsmissionen, die seit über 100 Jahren und mittlerweile an bundesweit über 100 Standorten jedem, sofort und ohne Anmeldung helfen. Auch der großen Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zollte er Respekt: Auf eine festangestellte Kraft kommen neun Freiwillige. Ohne deren Engagement, das betonte Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die Bahnhofsmissionen bei IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Frauen und Mädchensozialarbeit, wären die Einrichtungen der Evangelischen und der Katholischen Kirche längst nicht so leistungsfähig. Bahnvertreter Ferstl würdigte die Arbeit der Bahnhofsmissionen einmal mehr als “wichtige Ergänzung unserer Serviceleistungen”.




Mai 2014

Dresdener Oberhirte: Klares Ja zur Bahnhofsmission

Ein klares Bekenntnis zur Bahnhofsmission als Ort gelebter Kirche leistete Bischof Dr. Heiner Koch beim 99. Katholikentag in Regensburg: “Die Menschen, die  in unsere Räume kommen, sind uns geschickt”, sagte der Oberhirte des Bistums Dresden-Meißen ”mit ihnen kommt Gott zu uns rein.” Beim Podiumsgespräch “Großer Bahnhof für Gott und die Welt. Chancen und Aufgaben von Kirche und Bahnhof” bezog Koch klar Position: Es sei unabdingbar, dass die Kirche dort ist, wo Menschen ganz unterschiedlicher Couleur aufeinander treffen. Notleidende und Hilfesuchende genauso wie Mitarbeitende und Einsame.

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Mai 2014

IN VIA Bayern auf dem Katholikentag gut vertreten

Ob im Zentrum Frauen und Männer, auf der Katholikenmeile oder im Caritasdorf – die Mitarbeiterinnen von IN VIA Bayern waren beim 99. Katholikentag in Regensburg an vielen Orten präsent. Sie diskutierten in einem hochkarätig besetzten Podiumsgepräch  über die Chancen und Aufgaben von Kirche am Bahnhof, vertraten den Landesverband beim Empfang von IN VIA Deutschland (Foto links) oder informierten im Pavillon der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. über den IN VIA Jugendmigrationsdienst.

Ganz besondere Aufmerksamkeit verdiente das Erzählcafé (Foto rechts) der IN VIA KOFIZA Landesstelle. Wer sich die Zeit genommen hatte, den Geschichten von Migrantinnen zu lauschen, wurde mit bewegten und bewegenden 90 Minuten belohnt. Unter der Moderation von Jutta Prediger (BR) erzählten drei Frauen aus ihrem Leben  – oder lasen stellvertretend die autobiographischen Texte anderer. Ihre “Zick-Zack-Biographien” (Prediger) zu Papier gebracht hatten sie in den Schreibwerkstätten von IN VIA KOFIZA: Mal anrührend, mal witzig oder skurril – und immer authentisch.

Für das Programm im Zentrum Frauen und Männer mitverantwortlich war IN VIA Bayern-Geschäftsführerin Rita Schulz. Sie freute sich u.a. darüber, die Ausstellungen  “Madonna mit Kind …Alleinerziehend mit behindertem Kind” von Naomi Lawrence, Malerin, und der Fotografin Barbara Stenzel (beide München) sowie die Ausstellung „Sie war ganz schlimm schön …“, Portraits lesbischer Frauen, von Stephanie Gerlach (Autorin) und Barbara Stenzel (Fotografin) miteröffnen zu können. Kataloge, die übrigens auch mit der bekannten Theologin Prof. Dr. Margot Käßmann oder Prof. Dr. Hildegard Keul (Leiterin der Frauenseelsorge bei der deutschen Bischofskonferenz) dankbare Abnehmerinnen gefunden haben, gibt es bei Rita Schulz, mailto: rita.schulz@invia-bayern.de 






Mai 2014

Bank-Geheimnisse mit Friedrich Ani

„Die Wanderbank", ein Angebot der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern, machte Station am Münchner Hauptbahnhof. Ihr Auftrag: Menschen ins Gespräch bringen. Zwei, die zuhörten, waren der Schriftsteller Friedrich Ani und die Künstlerin Christiane Huber. Die schlichte Holzbank wird von Bahnhofsmission zu Bahnhofsmission ziehen und dort einladen zum Sitzen, Verweilen und Erzählen.

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Ins Gespräch kommen: Schriftsteller Friedrich Ani und die Künstlerin Christiane Huber auf der „Wanderbank“ der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern am Münchner Hauptbahnhof. Foto: Sanne Kurz



Mai 2014

Besser “fair kleiden”

Kinderarbeit? Armutslöhne? Umweltzerstörung? Es geht auch anders. IN VIA Bayern zeigt jungen Frauen aus den Jugendwohnheimen in Würzburg, Nürnberg und München in einem bislang einmaligen Umweltprojekt, dass Mode fair sein kann. Schulklassen sind zum Mitmachen aufgefordert.
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Mai 2014

IN VIA Bayern und der Katholikentag

„Mit Christus Brücken bauen“ will der 99. Katholikentag vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg. Bei der Programmgestaltung im Zentrum Frauen und Männer engagiert war auch der IN VIA Landesverband Bayern. Nicht zuletzt deshalb finden sich im Zentrum in der Ostbayerischen Technischen Hochschule  wie auch andernorts einige Angebote des Frauenverbandes. Vom Erzählcafé mit Mitgrantinnen bis zur Ausstellung über Alleinerziehende mit behindertem Kind - es gibt eine Fülle von interessanten Veranstaltungen, die IN VIA Bayern den Besucherinnen und Besuchern des Katholikentages ans Herz legen will. Mit seinen Veranstaltungshinweisen möchte der Landesverband einige ganz besondere Empfehlungen geben - erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auf der Kirchenmeile im Caritasdorf präsent ist übrigens auch IN VIA Deutschland.



Mai 2014

Bahnhofsmissionen kommen zum Zug

Buchstäblich zum Zug kommen auch die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Bahnhofsmissionen, die Ankömmlinge des 99. Katholikentages schon am Bahnhof in Regensburg willkommen heißen. Sie sind im Großeinsatz, um beim Ein- und Aussteigen zu helfen oder über die Anfahrtswege zu den verschiedenen Veranstaltungsstätten zu informieren. Doch nicht nur am Bahnsteig zeigen die Bahnhofsmissionen Präsenz. Sie laden auch selbst zu einigen hochkarätig besetzten Veranstaltungen. So weist die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern (neu: www.bahnhofsmission-bayern.de) besonders auf die Podiumsdiskussion am Donnerstag, 29. Mai, zu dem Thema  "Großer Bahnhof für Gott und die Welt - Chancen und Aufgabe von Kirche am  Bahnhof" hin.



April 2014

Am 26. April war Tag der Bahnhofsmission

Unter dem Motto „Armutszeugnisse. Es gibt in Deutschland keine Armut? Wir tun trotzdem etwas dagegen.“ fand am Samstag, 26. April, der Tag der Bahnhofsmissionen statt - mit ökumenischen Gottesdiensten und vielen spannenden öffentlichen Veranstaltungen.


März 2014

Prominente Unterstützung für Bahnhofsmissionen

Mit prominenten Fürsprechern wirbt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen (neu:www.bahnhofsmission-bayern.de) in Bayern um Aufmerksamkeit: Schriftsteller und Krimipreisträger Friedrich Ani und die bekannte BR-Moderatorin Ursula Heller sind die Gesichter einer aktuell aufgelegten Anzeigenkampagne, die jetzt in Druck gehen kann. Mit der kostenfreien Veröffentlichung dieser Anzeigen wiederum unterstützen Zeitungen und Zeitschriften die wichtige Arbeit der 13 bayerischen Bahnhofsmissionen für Menschen in Not. Gefördert wurde dieses Projekt durch das Bayerische Staatministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration.




März 2014

IN VIA fordert humanitäre Rechte für Flüchtlingsfrauen

Die UN-Flüchtlingshilfe geht davon aus, dass mindestens 50 Prozent der weltweit 45 Millionen Flüchtlinge Frauen und Mädchen sind. Davon kommen aktuell jährlich circa 42 000 in Deutschland an. Längerfristiges Bleiberecht und bedarfsgerechte Hilfen für diese zumeist traumatisierten Frauen fordert der Frauenverband IN VIA anlässlich des Weltfrauentages.
Wie auch Männer fliehen Frauen aus Kriegsgebieten und wegen Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen. Hinzu kommt, dass viele Frauen auch während ihrer Flucht Gewalt und sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind. Dies werde viel zu wenig gesehen, kritisiert IN VIA. „Weder mit der UN-Menschenrechtskonvention noch mit dem christlichen Menschenbild ist es vereinbar, dass die Notlage von Flüchtlingsfrauen in Deutschland ignoriert wird. Es ist unabdingbar, ihnen neben einem Bleiberecht sicheren Wohnraum, Angebote zur Traumabewältigung und Begleitung zu gewähren“, fordert Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Deutschland.
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Februar 2014

Anmeldung zu Schreibwerkstätten läuft

Die eigene Lebensgeschichte aufschreiben? Das fällt vielen Menschen schwer. Fast drei Dutzend Migrantinnen wagten vor einiger Zeit auf Einladung der IN VIA KOFIZA Landesstelle Bayern das Experiment. Herausgekommen sind 32 autobiografische Texte, in dem die Frauen von ihrem Leben „Jenseits der Grenze...“ erzählen – mal anrührend, mal witzig oder skuril. Aber immer authentisch. „Worte können Türen öffnen“, weiß Marcia Ribas, zuständig für das Projekt „Schreibwerkstätten“. Deshalb lädt IN VIA KOFIZA nun bayernweit Migrantinnen dazu ein, über ihr Leben, ihre kleinen und großen Erfolge oder Enttäuschungen zu berichten. Die Teilnahme an den Schreibwerkstätten ist kostenfrei, eine Schreib-Assistentin steht den Teilnehmerinnen auf Wunsch beratend zur Seite. Gefördert wird das Projekt von Zonta Club München I. Interessiert? Dann lesen Sie mehr. Die Anmeldung läuft.


Februar 2014

Für Migrantinnen: Hilfe in Schul- und Erziehungsfragen 

Wie funktioniert das bayerische Schulsystem? Wozu dient der Klassenelternabend? Wie können Mütter mit Migrationshintergrund ihre Kinder in der Schule unterstützen? All das erklären eigens geschulte Migrantinnen interessierten Frauen in den IN VIA KOFIZA Gesprächsgruppen. In vertrauensvoller Atmosphäre zeigen die Beraterinnen Fördermöglichkeiten auf und sensibilisieren für ein bewusstes Lern- und Freizeitverhalten. Nähere Infos gibt es bei der IN VIA KOFIZA Landesstelle (Kontakt- Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien), kofiza@invia-bayern.de oder T. 089/512661914, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt. Dieses Projekt wird aus Mitteln des bayerischen Sozialministeriums sowie aus Spenden finanziert.

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Januar 2014

10 000 Euro für Jugendwohn-Projekt

Starthilfe für junge Frauen: Mit 10 000 Euro unterstützt die Stiftung Soziales München der Stadtsparkasse München Bewohnerinnen in den Jugendwohnheimen des Frauenfachverbandes IN VIA. Die drei Münchner IN VIA–Häuser bieten 250 Plätze für Auszubildende, (Block)Schülerinnen oder Praktikantinnen, die hier eine Heimat auf Zeit finden. Eine individuell abgestimmte Begleitung unterstützt die Jugendlichen dabei, die Ausbildung oder den Berufsalltag fern des Elternhauses erfolgreich zu meistern. Die Förderung  durch die  Stiftung Soziales München soll Härtefälle künftig vermeiden helfen: IN VIA möchten den jungen Frauen unter die Arme greifen, die in den Jugendwohnheimen untergekommen sind, dann aber in finanzielle Not geraten - und sich womöglich den Platz nicht mehr leisten können. Bei Bedarf kann beispielsweise auch die Anschaffung eines Computers oder anderer Lernmittel finanziert werden. Damit die Ausbildung nicht am schmalen Geldbeutel scheitert.
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Hilfe mit Herz: Einen symbolischen Scheck über 10 000 Euro hatten Gabriele Nellissen (Mitte) und Ines Harzer (rechts) von der Sparkassenstiftung Soziales München dabei, als sie dem Münchner IN VIA Jugendwohnheim in Schwabing einen Besuch abstatteten. Über die finanzielle Unterstützung freuten sich (von links) Sr. Anna Flasza, Barbara Igl und Rita Schulz (zweite von rechts). Foto: Annette Bieber


Januar 2014

Jugendmigrationsdienste an 18 Standorten

Die bayerischen Träger und Mitarbeiter/-innen von Jugendmigrationsdiensten sind an 18 Standorten in Bayern vertreten. Sie begleiteten im Jahr 2012 mehr als 3 000 junge Menschen mit Migrationshintergrund, bundesweit werden im Durchschnitt jährlich etwa 80 000 Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt. Die zuständige Referentin beim IN VIA Landesverband, Gabriele Leibold, begleitet die Ansprechpartner vor Ort bei der Umsetzung ihrer Aufgaben und vertritt die bayerischen Anliegen im sogenannten JMD-Management in der Bundesarbeitsgemeinschaft katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS)

Lesen Sie mehr über das Programm  "Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund" .

Zahlen, Daten und Fakten aus dem Jahr 2012 zur Arbeit der Jugendmigrationsdienste in katholischer Trägerschaft (Region Bayern) finden Sie in dieser Statistik.