Aktuelle Meldungen aus dem Landesverband
und den Fachbereichen

 

Studie: Wie sich Migration und Entwicklung beeinflussen

München. Migration und Entwicklung sind zwei Begriffe, die populärer nicht sein könnten. Wie sie sich gegenseitig beeinflussen hat der Landes-Caritasverband Bayern im Rahmen des EU-Projekts MIND wissenschaftlich aufgearbeitet. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Annett Fleischer, Caritas Europa und Global Migration Policy Associates, ist die Publikation „Gemeinsam Heimat sein“ in der Serie „Common Home" für Deutschland entstanden.

IN VIA unterstützt Aufruf zur Europawahl

München. Das Landeskomitee der Katholiken ruft alle Wahlberechtigten im Freistaat Bayern dazu auf, Verantwortung für die Zukunft Europas zu übernehmen und sich an den Wahlen zum Europäischen Parlament zu beteiligen. Die anstehenden Herausforderungen dürften gerade nicht zur Abschottung und zu nationalistischen Antworten führen, die von demokratischen Parteien nicht repräsentiert werden. Als Mitglied im Landeskomitee der Katholiken sieht sich IN VIA Bayern mit in der Verantwortung für ein starkes, gerechtes, solidarisches und weltoffenes Europa und unterstützt den Wahlaufruf des Landeskomitees.

Auch Couscous und Baklawa gehören zum „Leben in Bayern“

IN VIA Würzburg Leben in Bayern3Leckereien aus der arabischen Küche gab es zum Ende des Projekts "Leben in Bayern" in Würzburg. Foto: IN VIA WürzburgWürzburg/München. Couscous und Baklawa zum Abschied: Mit Spezialitäten der orientalischen Küche ging die Kursreihe „Leben in Bayern“ des Frauenfachverbandes IN VIA Bayern e.V. in Würzburg zu Ende. Die Teilnehmerinnen des mehrteiligen Bildungsprogramms, die seit Oktober praktische Hilfen für ihr Leben in Bayern erhielten, wollten damit ihren Kursbegleiterinnen Mouna Bouzgarrou und Andrea Klüpfel von IN VIA Würzburg die arabische Essenskultur näher bringen. „Das war ein gelungener und auch für uns lehrreicher Abschluss“, so Andrea Klüpfel.

FIDA trifft sich

IN VIA Bayern FIDA trifft sichFIDA-Mitarbeiterinnen trafen sich in Bielefeld. Mit dabei waren auch Vertreterinnen von IN VIA Bayern. Foto: FIDAAugsburg/Ingolstadt/Bielefeld: Das EU-geförderte Projekt FIDA – ein arabischer Mädchenname, der mit „Außergewöhnlicher Einsatz“ übersetzt werden kann – ist ein Kooperationsprojekt von IN VIA Bayern e.V. in München und der REGE mbH in Bielefeld. Es steht für „Frühe Integration DrittstaatsAngehöriger Frauen und Förderung ihrer Chancengleichheit - ein Integrationsprojekt in überregionaler Partnerschaft“. Jetzt reisten die IN VIA-Bayern-Mitarbeiterinnen Mojgan Hajifaraji und Elvira Friebe zum Erfahrungsaustausch nach Nordrhein-Westfalen.

IN VIA unterstützt Forderung nach Arbeitsmarktintegration für Geflüchtete

München. Die Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY) sehen Verbesserungsbedarf beim Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Einmal erwiesen sich die Hürden für Zuwanderer aus Drittstaaten als zu hoch, zum anderen müsste geflüchteten Menschen, die sich bereits in Deutschland befinden, der Zugang zu Bildung und Arbeit ermöglicht und mit einem „Spurwechsel“ eine nachhaltige Arbeitsintegration gefördert werden. IN VIA Bayern unterstützt nachdrücklich die Forderungen der AGABY zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz, denn Geflüchtete brauchen eine dauerhafte Perspektive für ihr Leben.

Schweinfurt: "FC-05-Fans helfen mit 2000 Euro

BM Schweinfurt Spende FC 05 Fans„FC-05-Fans helfen“: Die Schweinfurter Bahnhofsmission freut sich über 2 000 Euro. Foto: Max KilianSchweinfurt. Spendable Fußballfreunde: Bei der traditionellen Spendenaktion „FC-05-Fans helfen“ kamen 2000 Euro für die Schweinfurter Bahnhofsmission zusammen. Gesammelt wurde das Geld bei verschiedenen Aktionen: So hatte die Faninitiative „Förderkreis Kugellagerstadt“ unter anderem eine große Versteigerung bei der Weihnachtsfeier der Fanszene organisiert und Fankalender verkauft. Weitere 2 000 Euro gingen an eine Familie aus dem Landkreis Schweinfurt, deren achtjährige Zwillinge schwer erkrankt sind. Helmtrud Hartmann vom Diakonischen Werk Schweinfurt und Ingeborg Fuchs (kath. BM-Leitung, rechts) nahmen den Scheck für die Bahnhofsmission bei der Regionaliga-Partie zwischen dem FC 05 Schweinfurt und dem FC Augsburg II Anfang März entgegen.

Mehr Unterstützung für Migrantinnen gefordert

München, 3. März 2019. Zum Weltfrauentag 2019 hat IN VIA Bayern mehr Unterstützung für Migrantinnen und Frauen ohne Aufenthaltsstatus bei der Integration in Deutschland gefordert. „Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland zugewandert sind, sind in vielfältiger Weise bei der Integration benachteiligt und brauchen deshalb Beratung, Begleitung und die Möglichkeit zur Teilhabe an der Gesellschaft“, sagt die Landesvorsitzende von IN VIA, Adelheid Utters-Adam. „Denn nur wer seine Rechte und Möglichkeiten kennt, kann sich dafür einsetzen.“

BM Hof: Jugendliche kochen für Bedürftige

BM Hof Kartoffelsuppe1Suppenschöpfer statt Schulbuch: Unser Foto zeigt Jugendliche und Lehrkräfte bei der Koch-Aktion. Foto: Diakonie HochfrankenHof. Tausche Schulbuch gegen Suppenschöpfer: Schülerinnen und Schüler aus der 10. Jahrgangsstufe der Johann-Georg-August-Wirth-Realschule in Hof bekochten im Februar die Gäste der dortigen Bahnhofsmission. Viermal, immer dienstags, bereiteten die Jugendlichen in der Küche der Einrichtung reichlich Eintopf für sozialschwache Menschen. Ob Kartoffelsuppe, Krautsuppe oder ungarischer Paprikaeintopf - die warmen Mahlzeiten kamen ebenso gut an wie das Engagement nach Schulschluss. Für das Thema Obdachlosigkeit waren die jungen Leute im Unterricht sensibilisert worden. Unser Foto zeigt teilnehmende Jugendliche und Lehrkräfte. Text: Annette Bieber/Foto: Diakonie Hochfranken

Bayern-Basketballer:150 Rucksäcke für die Bahnhofsmission

BM FCBB Spendenaktion BahnhofsmissionMünchen. Es ist der erste freie Tag seit einer Woche gewesen – und dennoch war das Trio der Bayern-Basketballer selbstverständlich (und pünktlich) anwesend. „Es geht ja um eine gute Sache“, sagte FCBB-Kapitän Danilo Barthel schon vor dem Termin bei der Bahnhofsmission im Münchner Hauptbahnhof und hob den Daumen: Gemeinsam mit US-Forward Derrick Williams und Youngster Marvin Ogunsipe war der Nationalspieler am trainingsfreien Montag zur Stelle, als die Bayern die erste Hälfte jener rund 150 Rucksäcke in die Notversorgungseinrichtung brachten, die am Sonntag vor dem Heimspiel gegen Göttingen (80:68) gesammelt worden war.

MdL Sanne Kurz auf Stippvisite in der Bahnhofsmission

BM MdL Sanne Kurz in der BM RegensburgRegensburg/München. Von der Klausurtagung direkt in die Bahnhofsmission: Für Sanne Kurz, Münchner Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, war die Stipp-Visite in der Regensburger Bahnhofsmission eine Herzensangelegenheit. "Ich komme immer wieder gerne vorbei, weil man bei der Bahnhofsmission für alle stets eine offene Tür und ein offenes Ohr hat", so die Sprecherin für Kultur und Film, die schon häufig mit den kirchlich getragenen Hilfseinrichtungen zu tun hatte.

Verdienstmedaille für Christine Kamm

Augsburg/München. Ausgezeichnet: Christine Kamm, erste Vorsitzende des kürzlich neu gegründeten IN VIA-Diözesanverbandes Augsburg, erhält am 1. Februar die Bayerische Verfassungsmedaille in Silber. Gewürdigt wird damit das jahrzehntelange Engagement der ehemalige Augsburger Grünen-Landtagsabgeordneten und Stadträtin für ihre Heimat. Die 65jährige Diplomökonomin engagiert sie sich ehrenamtlich in der Obdachlosenhilfe, Frieden- und Umweltarbeit sowie für Flüchtlinge. 

Neuer IN VIA-Diözesanverband in Augsburg gegründet

IN VIA Augsburg Verbandsgründung2Augsburg. Der Katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA hat am Mittwoch, 23. Januar, in Augsburg den Diözesanverband Augsburg neugegründet und einen Vorstand gewählt. Im Jahr 2007 hatte der damalige Vorstand von IN VIA Augsburg seine Arbeit eingestellt. Mehr als 25 Frauen und Männer trafen sich zur Gründungsversammlung, unter ihnen Diözesan-Caritasdirektor Andreas Magg und Bayerns Sozialstaatssekretärin Carolina Trautner.

Mach mit: Bahnhofsmission Lindau sucht Ehrenamtliche

Zukunftsstiftung Ehrenamt fördert neues Projekt

Lindau. Hinschauen, zuhören, anpacken: Gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden halten freiwillig Engagierte die Tür der Lindauer Bahnhofsmission offen für Menschen in Not. Weil es ohne sie in der ökumenisch getragenen Einrichtung nicht geht, soll nun mit Hilfe der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern das Team vergrößert, für die schwierige Aufgabe geschult und kontinuierlich begleitet werden. Willkommen in diesem „bunten“ Team ist jeder, der sich für Hilfesuchende stark machen will – unabhängig von Alter, Herkunft oder Religion.

Bahnhofsmissionen: Neue Partner gesucht

Bundesarbeitsgemeinschaft der katholischen Bahnhofsmissionen wählt Vorstand

Fulda/München. Bahnhofsmissionen auf Partnersuche: In Zeiten knapper Kassen soll die Arbeit der Bahnhofsmissionen durch weitere Unterstützer gesichert werden. Dies war einstimmiger Tenor in der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der katholischen Bahnhofsmissionen am 6.Dezember in Fulda, bei der auch der Vorstand neu gewählt wurde. Dabei wurden Christian Baron, erster Vorsitzender (Braunschweig), und Marion Paar, stellvertretende Vorsitzende und Generalsekretärin von IN VIA Deutschland (Freiburg), im Amt bestätigt. Ebenso Hedwig Gappa-Langer (München), die als IN VIA-Referentin in Bayern die Arbeit der 13 Bahnhofsmissionen, davon 12 in katholischer Trägerschaft, fachlich begleitet.

Lesung zum Thema Gewalt gegen Frauen

IN VIA Schreibwerkstatt in Ingolstadt

Auf großes Interesse ist die "IN VIA-Lebendige Bibliothek"/MIND in Ingolstadt gestoßen. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen stellten Migrantinnen selbst verfasste Kurzgeschichten vor. Sie fokussierten sich dabei auf unterschiedliche Aspekte der Gewalt an Frauen, die aber aus einer internationalen und transkulturellen Perspektive beleuchtet wurden.

Eine Rückschau auf die Lesung findet hat der Landes-Caritasverband veröffentlicht.

Rettung: Bahnhofsmission Lindau jetzt ökumenisch

IN VIA Bayern e.V. wird geschäftsführender Träger


Lindau/München. Rettung geglückt: Die Bahnhofsmission Lindau hält ihre Türen auch in Zukunft offen. Nach Monaten der Unsicherheit steht nun fest, dass die Evangelische Diakonie Lindau e.V. als Träger der Bahnhofsmission einen katholischen Partner bekommt. Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. übernimmt im kommenden Jahr die Geschäftsführung der fast 100 Jahre alten Hilfeeinrichtung.

Rettung: Bahnhofsmission Lindau jetzt ökumenisch

IN VIA Bayern e.V. wird geschäftsführender Träger


Lindau/München. Rettung geglückt: Die Bahnhofsmission Lindau hält ihre Türen auch in Zukunft offen. Nach Monaten der Unsicherheit steht nun fest, dass die Evangelische Diakonie Lindau e.V. als Träger der Bahnhofsmission einen katholischen Partner bekommt. Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. übernimmt im kommenden Jahr die Geschäftsführung der fast 100 Jahre alten Hilfeeinrichtung.

Neue Vorsitzende bei IN VIA Bayern e.V.

Adelheid Utters-Adam übernimmt Vorsitz von Gabriele Stark-Angermeier

IN VIA Bayern e.V. Vorstandswahlen 2018 1München. Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. hat eine neue Vorstandsvorsitzende: Adelheid Utters-Adam, die bis Ende 2017 die Pressestelle des Diözesan-Caritasverbands München und Freising leitete, tritt die Nachfolge von Gabriele Stark-Angermeier an, die sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellte.
Seit mehr als 50 Jahren macht sich der Landesverband stark für Mädchen und Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Ein Schwerpunkt ist die Migrationsarbeit. Für die Journalistin Adelheid Utters-Adam ist dieses Engagement kein Neuland. Die Flüchtlingsarbeit betrachtet sie als „Herzensangelegenheit“. Die 66-jährige gebürtige Augsburgerin möchte den Verband im gesellschaftlichen und politischen Bereich weiter stärken und den benachteiligten Frauen eine Stimme geben. Mit großem Dank wurde bei der Mitgliederversammlung Gabriele Stark-Angermeier verabschiedet.

Vielfalt macht stark

Regensburg: Muslimische Frauen für bessere Chancen am Arbeitsmarkt

IN VIA Bayern Statement Frauenkurs in RegensburgRegensburg. Weiblich, muslimisch, aktiv: In Regensburg machen sich Migrantinnen stark für bessere Chancen am Arbeitsmarkt. Zusammengefunden haben die Frauen über den katholischen Fachverband IN VIA Bayern e.V..
Ob im Handwerk, der Kinderbetreuung, Heil- oder Pflegeberufen. Ob als Ingenieurinnen, Informatikerinnen, Sozialpädagoginnen oder Optikerinnen: „Wir haben Potenzial und den Willen, etwas zu bewirken“, heißt es in der Stellungnahme, die im Rahmen eines vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Frauenkurses erarbeitet wurde. Schwerpunkt des Kurses war das Thema „Rechtsschutz gegen Diskriminierung“.

Die Unsichtbaren sichtbar gemacht

„Geschichten von der Wanderbank“ bis 1. November in der Augsburger Stadtbücherei

Ausstellung Wanderbank in Augsburg2Augsburg. Bücher, (Wander)Bank und Bahnhofsmission: In der Stadtbücherei Augsburg am Ernst-Reuter-Platz treffen gerade ganz unterschiedliche Welten aufeinander. Dafür sorgt die Ausstellung „Geschichten von der Wanderbank - Impressionen zum Hören, Sehen und Erleben“ der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen. Auf zahlreichen Fotos und in Audioaufnahmen werden die Menschen in den Mittelpunkt gerückt, die sonst kaum wahrgenommen werden, weil sie am Rande der Gesellschaft stehen. Ihnen gibt die Ausstellung ein Gesicht und ihren Geschichten ein Forum.

Schreibwerkstatt für Migrantinnen: Neue Workshops

Vom Podcast bis zum literarischen Text

Ingolstadt. Lust, mit dem Bloggen anzufangen? Die eigene (Migrations)Geschichte als Podcast anzubieten? Texte in social media vorzustellen? Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. lädt Migrantinnen, die sich Hilfe beim Schreiben wünschen, am Samstag, 27. Oktober, 10 bis 19 Uhr, in seine Schreibwerkstatt in Ingolstadt ein. Unter professioneller Anleitung erhalten interessierte Frauen hier Tipps und Tricks, wie sie ihre Texte selbst verbessern und mit Hilfe neuer Medien- und Kommunikationstechnologien publik machen können.

Augsburg: IN VIA macht sich wieder auf den Weg

Junge Frauen fördern und stärken.

Das ist die Aufgabe von IN VIA. Mit der Verbandsgründung möchte IN VIA in der Diözese Augsburg wieder einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Frauen in schwierigen Lebenssituationen leisten. Der erste Schritt dazu war ein Treffen von 19 Engagierten am 10.9.2018 in Augsburg.

Migrantinnen engagieren sich für Migrantinnen

1. Grundlagenschulung für ehrenamtliche Multiplikatorinnen

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen in der Georg-von-Vollmar Akademie in Kochel am See. In Rollenspielen übten die Migrantinnen Kommunikationsstrategien ein und arbeiteten typische Merkmale von Stammtischparolen heraus.

Zuhause Bayern Gruppenfoto              Argumentationstraining        

Migrantinnen sind nicht nur Nutznießerinnen von ehrenamtlichen Hilfen und Unterstützungsangeboten. In zwei IN VIA-Projekten setzen Migrantinnen ihr Potenzial als Multiplikatorinnen und Vorbild für andere geflüchtete Frauen und deren Familien ein.

Im Projekt Zuhause in Bayern arbeiten 27 Migrantinnen aus 12 Nationen als ehrenamtliche Multiplikatorinnen. Sie begleiten neu angekommene Flüchtlingsfrauen und ihre Familien beim Neuanfang in Deutschland. Sie stehen mit den Frauen auf Augenhöhe, weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben und die gleiche Sprache sprechen. Das hilft den Frauen, Barrieren zu überwinden, ihre Alltagsprobleme zu bewältigen und Ängste zu überwinden.

27 Migrantinnen machen sich fit fürs Ehrenamt

Neue Schulung für das Projekt „Zuhause in Bayern“

 

IN VIA ZiB Schulung 2018Nürnberg/Würzburg/Regensburg/Ingolstadt/Augsburg Sie kommen aus zwölf verschiedenen Nationen, leben in Bayern und haben ein Ziel: Sie alle möchten neu angekommenen Flüchtlingsfrauen den Einstieg in ihre unbekannte Heimat Deutschland erleichtern. Dafür machten sich jetzt 27 Migrantinnen im bereits mehrfach ausgezeichneten IN VIA KOFIZA-Projekt „Zuhause in Bayern“ fit fürs Ehrenamt. Interessante Vorträge und Workshops zu den Themen Ehrenamt, Kultursensibilisierung und Werte(konflikte) bereiteten die Migrantinnen auf ein mögliches ehrenamtliches Engagement in ihren Wohnorten vor.

"Zimmer frei" in der Bahnhofshalle

Aktionstag: Münchner Bahnhofsmission macht auf die Wohnungsnot aufmerksam

BM Tag der Bahnhofsmission 2018 mit Caritas Vorständin 1München. Ein knallrotes Sofa, Wäsche auf der Leine und eine Yucca-Palma: Mit der Installation eines Zimmers mitten in der quirligen Bahnhofshalle machte die Münchner Bahnhofsmission auf die akute Wohnungsnot in der Landeshauptstadt aufmerksam.

Rund um den Tag der Bahnhofsmission

Viele Informationen und ein buntes Programm

München/Passau/Aschaffenburg. Ein Gottesdienst am Bahnsteig, ein „Wohnzimmer“ in der Bahnhofshalle und jede Menge Informationen für Groß und Klein: Am bundesweiten Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 21. April, beteiligten sich auch einige bayerische Hilfseinrichtungen wie in München, Passau oder Aschaffenburg. „Menschen bewegen. Bahnhofsmission“ lautete das Motto des diesjährigen Aktionstages, an dem Bahnhofsmissionen über ihre Arbeit informierten und ein buntes Programm boten.

Sozialministerin will Angebote für Obdachlose ausweiten

Gespräch mit Praktikern

BM Besuch bei Sozialministerin Schreyer2München. Im Gespräch mit Vertreterinnen der Bahnhofsmissionen in Bayern kündigte Sozialministerin Schreyer (dritte von links) an: „Wir lassen Wohnungs- und Obdachlose in ihrer Notlage nicht allein – Wir werden die Hilfsangebote ausbauen!“

Vom Preisträger zum Impulsgeber

Integrationsprojekt "Zuhause in Bayern" bei Preisverleihung in München vorgestellt

 

IN VIA Bayern ZiB Ehrenamt 2018 490München. Erst Preisträger, dann Impulsgeber: Vor zwei Jahren wurde der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. für die Projekt-Idee “Zuhause in Bayern” mit dem Innovationspreis Ehrenamt ausgezeichnet; was daraus in der Praxis geworden ist, präsentierte Geschäftsführerin Rita Schulz bei der diesjährigen Preisverleihung Anfang März im Hubertussaal des Schlosses Nymphenburg in München.

Ein starkes Team

Vierte Ehrenamtstage der bayerischen Bahnhofsmissionen in Nürnberg

BM Ehrenamtstage 2018 490GruppeNürnberg. Mit Herz und Leidenschaft dabei: Ob in München, Augsburg, oder Nürnberg – in den 13 bayerischen Bahnhofsmissionen geht’s nicht ohne Ehrenamtliche. Mehr als 300 Freiwillige engagieren sich in den überwiegend ökumenisch getragenen Einrichtungen, gut zwei Dutzend von ihnen trafen sich jetzt in Nürnberg zu den vierten Ehrenamtstagen der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen. Zusammen hatten sie rund 150 Dienstjahre und jede Menge Begeisterung im Gepäck.

IN VIA Würzburg: Integrationsprojekt gut angelaufen

"Zuhause in Bayern" stärkt Migrantinnen

Würzburg. Ein alter Brauch fand neue FreundInnen: Mit einem gemeinsamen Wichteln zum Jahresende bereiteten die Macherinnen des Integrationsprojekts „Zuhause in Bayern“ ihren Gästen - fast drei Dutzend Migrantinnen mit ihren Kindern – nicht nur eine große Freude, sondern brachten Ihnen auch die hiesigen Weihnachtstraditionen ein Stück näher.

Das erste Mal beständige Beziehungen und stabile Freundschaften

Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich besuchte IN VIA-Marienheim in Nürnberg


Jugendwohnen IN VIA Nuernberg MdB Gabriela Heinrich MarienheimNürnberg. Jugendwohnen, Sozialarbeit, geschützter Raum für Mädchen und junge Frauen; damit haben nur wenige Menschen Berührungspunkte. Dabei ist das Jugendwohnen für viele Jugendliche und junge Erwachsene, die außerhalb ihres elterlichen Wohnorts eine Ausbildung machen, eine gute Möglichkeit, erwachsen zu werden und Eigenverantwortung zu übernehmen: ohne Eltern und Familie zwar, aber mit festen Ansprechpartnern, in einer vertrauten Umgebung und – trotz Großstadt – in einem überschaubaren Umfeld.
Das Mädchenwohnheim Marienheim von IN VIA Nürnberg, dem katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit, ist für 126 Frauen zwischen 15 und 27 Jahren Wohnsitz und für einige Jahre ihre neue Heimat. Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich (rechts im Bild) besuchte das IN VIA-Marienheim.

Schmalzbrot und Lebenshilfe

MdL Schreyer informiert sich über Bahnhofsmissionsarbeit 

PI IN VIA Bayern e.V. Integrationsbeauftragte in der Bahnhofsmission Mnchen 490München. „Was Sie hier leisten, ist beeindruckend“ - bei ihrem ersten Besuch in einer Bahnhofsmission in München lobte MdL Kerstin Schreyer (Bildmitte), Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, die Niedrigschwelligkeit und die Vielfalt des Hilfsangebots.

Krasser könnten die Gegensätze kaum sein. Draußen die glitzernde Einkaufswelt, drinnen der Ort, an dem sich München mit all seiner Not und Armut zeigt: In der Bahnhofsmission treffen sich schon früh am Tag die Menschen, die dem Trubel nicht folgen können. Die krank oder einsam sind, die am Rande der Gesellschaft leben. Die Hunger haben und sich für den Tag stärken wollen. Die jemanden zum Zuhören brauchen oder einfach auf der Durchreise sind.

Auch wenn MdL Kerstin Schreyer, Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, als Sozialpädagogin und Familientherapeutin die Misslichkeiten des Lebens kennt, geht ihr der erste Besuch in der Münchner Bahnhofsmission zum Jahresende doch noch einmal besonders nahe: "Hier kommen so viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Schicksalen und Problemen zusammen", so Schreyer, "das ist eine große Herausforderung und sicher auch belastend für die Helferinnen und Helfer."

Kontakt


IN VIA Bayern e.V.
Katholischer Verband für
Mädchen- und Frauensozialarbeit

Geschäftsstelle
80337 München
Maistraße 5

Tel.: 089 5126619-11
Fax: 089 5126619-29

www.invia-bayern.de
info@invia-bayern.de

 

Jubiläumsfeier

50 2

50 Jahre IN VIA Bayern e.V.

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