Aktuelle Meldungen aus dem Landesverband
und den Fachbereichen

 

FSJ wertvolljahr header#wertvolljahr - Freiwilliges Soziales Jahr trotz Corona

München. Im Moment sind die Rahmenbedingungen für Ausbildung oder Studienbeginn im Herbst 2020 für viele junge Menschen ungewiss. Trotz oder gerade wegen der zum Teil unsicheren Corona-Situation entscheiden sie sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). „Es zeichnet sich ab, dass ab dem 01. September 2020 – dem Beginn des neuen Freiwilligenjahres – wieder knapp 200 junge Menschen über uns als Träger ein FSJ ableisten werden“, erklärt Daniel Köberle, Landesvorsitzender des BDKJ-Bayern. Der BDKJ Bayern ist in Kooperation mit der Caritas Bayern und der IN VIA Bayern Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres.

20 Jahre "Stop dem Frauenhandel"

München/Nürnberg. Zwangsprostitution, Ausbeutung und Heirat wider Willen: Seit 20 Jahren hilft die ökumenische Hilfsorganisation „STOP dem Frauenhandel GmbH“ Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind. 2019 gab es weit mehr als 300 Fälle in Bayern.

Mehr Unterstützung für Ehrenamtskoordination gefordert

BM Muenchen Ehrenamtsbeauftragte 07 2020München. Die Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Eva Gottstein, besuchte am Donnerstag, 16. Juli, die Bahnhofsmission München am Gleis 11 des Münchner Hauptbahnhofs. „Die Bahnhofsmissionen haben in der Lock-Down-Phase der Corona-Pandemie durch ihr ‚Da-Sein‘ ein starkes Zeichen gesetzt“, zollte Gottstein ihren Respekt. Gerade in der Corona-Krise zeige sich, dass „Vor-Ort-Präsenz in vielen Bereichen des Ehrenamts auch weiterhin unabdingbar“ sei.

Projekt FIDA: Neue Broschüre ist da

Ingolstadt/Augsburg/Bielefeld. „Vorbilder schaffen“ und „Ehrenamt fördern“ - das Projekt FIDA greift auch auf bewährte Methoden zurück, um Menschen zu beteiligen und zu begeistern. Diese wirkungsvoll zu verbinden, war die Grundidee von FIDA, was für „Frühe Integration drittstaatsangehöriger Frauen und Förderung ihrer Chancengleichheit“ steht. IN VIA Bayern e. V. und die Regionale Personalentwicklungsgesellschaft (REGE mbH) in Bielefeld führten das Projekt an den Standorten Augsburg, Ingolstadt und Bielefeld durch. Die jetzt vorliegende Broschüre lädt dazu ein, FIDA kennenzulernen.

Bahnhofsmission trotz(t) Corona

München. Das neue "Bahnhofsmission Bayern AKTUELL“ ist da - diesmal als Sonderausgabe rund um das Thema Corona. Mit diesem Newsletter zeigt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern wie schnell, flexibel und kreativ die Stationen auf die Ausnahmesituation reagierten, um Betroffenen angemessen zu helfen. "Die Bedeutung der Bahnhofsmissionen für unsere Gesellschaft kann gerade während der Corona-Krise nicht hoch genug eingeschätzt werden", betont Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner im Interview. Nicht nur für sie zeigte sich in der Krise: "Bayern ist unheimlich solidarisch!“

IN VIA Bayern für die Seligsprechung von Ellen Ammann

Ellen Ammann 2München. Den 150. Geburtstag von Ellen Ammann nahm der Katholische deutsche Frauen Bund (KDFB) Bayern zum Anlass, um im Namen aller von Ellen Ammann gegründeten Organisationen den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, um die Einleitung des Seligsprechungsverfahrens zu ersuchen. IN VIA Bayern und der Diözesanverband IN VIA München unterstützen dieses Anliegen.

Ellen Ammann - für viele Frauen ein Vorbild

IN VIA Bayern Gedenkfeier Ellen Ammann 2München. Am 1. Juli, dem 150. Geburtstag von Ellen Ammann, gedachten an ihrem Grab auf dem Münchner Südfriedhof etwa 40 Vertreter*innen katholischer Frauenverbände, der Landespolitik, der Katholischen Stiftungshochschule und der Polizeiseelsorge der engagierten Katholikin und Sozialpolitikerin. Alle diese Institutionen gehen - wie IN VIA - auf Initiative von Ellen Ammann zurück.

Engagement auf der Höhe der Zeit

IN VIA Wuerzburg Pressebild Anna Stolz St LiobaWürzburg. Anna Stolz (Freie Wähler), Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, besuchte das Haus St. Lioba, eine Einrichtung des Vereins IN VIA Würzburg für Mädchen und junge Frauen.

Zum 150. Geburtstag von Ellen Ammann

KDFB Ammann Ellen mit Papagei und Dackel 1München. Sie gründete die erste bayerische Bahnhofsmission auf dem damaligen “Münchner Centralbahnhof” und initiierte den “Marianischen Mädchenschutzverein, der heute IN VIA München heißt, mit; sie hat mit dem Frauenbund das größte Netzwerk bayerischer Frauen ins Leben gerufen und als Polit-Ikone sogar den Hitlerputsch 1923 zum Scheitern gebracht: Ellen Ammann. Eine der wichtigsten Frauen in der jüngeren bayerischen Geschichte wäre am 1. Juli 2020 150 Jahre alt geworden.

Frauenbund spendet für IN VIA Beratungsstellen

Köln/Berlin. Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt Frauenprojekte der Katholischen Bahnhofsmissionen in Trägerschaft des Frauenverbandes IN VIA mit einer Geldspende in Höhe von 29 000 Euro. Der KDFB will damit konkrete Hilfen für hilfebedürftige und verzweifelte Frauen fördern, die in der Bahnhofsmission eine niedrigschwellige Anlaufstelle finden.

"Cooling Down" bei IN VIA Nürnberg: Jede Stimme zählt

Nürnberg. Liken, Teilen, Weitersagen...IN VIA Nürnberg ist heuer beim Förderwettbewerb „Sparda macht’s möglich“ vertreten und kann unter https://www.sparda-machts-moeglich.de/profile/in-via-n%C3%BCrnberg-e-v/ jede Stimme gut gebrauchen. Im Rahmen des Projekts “Cooling Down – nachhaltige Woche” im Jugendwohnen Marienheim beschäftigen sich die Bewohnerinnen mit Themen wie nachhaltiger Konsum, Plastikmüll und Ressourcenschonung.

Geflüchtete Menschen nicht vergessen

Freiburg. Die ohnehin schon prekären Lebensbedingungen geflüchteter Menschen haben sich während der Corona-Pandemie weiter verschlechtert. Anlässlich des Weltflüchtlingstags fordert IN VIA Deutschland notwendige humanitäre Maßnahmen wie die dezentrale Unterbringung Geflüchteter, eine unbürokratisch geregelte Familienzusammenführung und schulische Unterstützung junger Menschen. Auch für die Flüchtlingslager an den europäischen Außengrenzen und in Krisenregionen müssen dringend Hilfsmaßnahmen getroffen werden.

Neuer Vorstand für katholische Bahnhofsmissionen

Berlin. Die Corona-Pandemie trifft die Schwächsten am härtesten. Das stellten die Träger der katholischen Bahnhofsmissionen in ihrer Mitgliederversammlung fest und forderten eine Verbesserung des Hygieneschutzes für wohnungslose und arme Menschen. Zum ersten Mal in der 125-jährigen Geschichte der Bahnhofsmission fand eine Mitgliederversammlung per Videokonferenz statt.

Frauenbund übergibt 1000 gespendete Masken

BM Bayern KDFB Übergabe der MaskenMünchen. Der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern hat 1000 Mund-Nasen-Schutz-Masken an die Bahnhofsmission München und IN VIA Bayern übergeben. Emilia Müller, Vorsitzende des KDFB Landesverbandes, war bei der Spendenübergabe beeindruckt: „Die Bahnhofsmission hatte während der Pandemie nie geschlossen, die Tore weit auf für ihre Gäste. Sie haben immer Unterstützung geboten. Die Masken sind damit wirklich bei den Personen angekommen, die sie dringend benötigen.“

Lesungen in der "Lebendigen Bibliothek"

München/Ingolstadt. Besondere Zeiten erfordern besondere Wege der Kommunikation und Begegnung. So möchte IN VIA Bayern e.V. seine "Lebendige Bibliothek" mit virtuellen Lesungen fortsetzen. Autorinnen mit Migrationserfahrung beschäftigen sich in ihren Texten nicht nur mit ernsten Themen, sondern auch mit hoffnungsvollen Geschichten.
Am Freitag, 29. Mai, wird Ruzanna Isoyan ab 11 Uhr ihre Texte mit dem Publikum teilen und so den Input für den Austausch geben. Ihr Thema lautet “Migration ist Veränderung”.

"Corona schneidet viele Jugendliche von Schule ab"

München. IN VIA München e.V. schlägt Alarm: Der Sozialverband beobachtet, dass immer mehr Schüler*innen durch die Kontaktbeschränkungen komplett von Schule und Nachhilfe abgeschnitten werden. Elisabeth Götz, Bereichsleiterin von IN VIA Migration, kritisiert: „Die Diskussion in Politik und Medien richtet ihren Blick fast ausschließlich auf Abiturient*innen und Familien, deren Kinder zu Hause am PC ihren Lernstoff abarbeiten.

Masken für Bedürftige dringend gebraucht

München/Nürnberg. Spenden willkommen: Weil sich viele Bedürftige die vielerorts geforderten Masken schlichtweg nicht leisten können, statten bayerische Bahnhofsmissionen ihre hilfesuchenden Gäste soweit möglich auch damit aus. Alleine an der Einrichtung am Münchner Hauptbahnhof, wo täglich etwa 400 Menschen mit dem Notwendigsten versorgt werden, verteilten die Mitarbeitenden schon rund 1000 Masken.

Frauenpolitische Forderungen: Wann, wenn nicht jetzt!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen hat eine Initiative gestartet, um die besondere Betroffenheit von Frauen in der Corona Pandemie sichtbar zu machen. 20 bundesweit tätige Organisationen und Verbände beteiligen sich und stellen Forderungen an Bundesregierung und Arbeitgeber*innen. Auch IN VIA Deutschland gehört zu den Erstunterzeichnerinnen.

Am 2. Mai: Lesung in der "Lebendigen Bibliothek"

Ingolstadt/Bayern. Besondere Zeiten erfordern besondere Wege der Kommunikation und Begegnung. So möchte IN VIA Bayern e.V. seine "Lebendige Bibliothek" mit virtuellen Lesungen fortsetzen. Autorinnen mit Migrationserfahrung beschäftigen sich in ihren Texten nicht nur mit ernsten Themen, sondern auch mit hoffnungsvollen Geschichten.

Süße Spenden für Bahnhofsmissionen


BM Nuernberg Spende Yormas1Nürnberg. YORMA’S hilft: Das Gastronomieunternehmen, das mit seinen Filialen in vielen Bahnhöfen vertreten ist, spendet einen Großteil seiner süßen Vorräte sowie alkoholfreie Getränke an ortsansässige Bahnhofsmissionen und Tafeln. Laut YORMA'S konnten sich in den vergangenen Tagen deutschlandweit mehr als 40 Hilfeeinrichtungen über Naschereien und Getränke freuen. Unser Bild entstand in der Nürnberger Bahnhofsmission, die wie die meisten anderen bayerischen Bahnhofsmissionen mit einem Notbetrieb für Obdachlose und Bedürftige da ist. Foto: YORMA'S

 

Die Bahnhofsmissionen in den Zeiten von Corona

München. Nach wie vor bemühen sich die Bahnhofsmissionen in Bayern, ein Hilfeangebot für Obdachlose und Notleidende aufrechtzuerhalten. Krisenbedingt bieten sie vielerorts eine Notversorgung. Denn gerade sozial schwache, einsame, arme oder kranke Menschen brauchen ihre niedrigschwellige Hilfe am Nötigsten. Hier ein Überblick über das Notprogramm.

Arme und Einsame leiden am meisten

BM Passau Hoher Besuch in schweren Zeiten 1München. Fast 288 000 Kontakte zählten die 13 bayerischen Bahnhofsmissionen im vergangenen Jahr. Zwei von drei Gästen hatten mit besonderen sozialen Schwierigkeiten zu kämpfen. Jeder zweite Gast war in finanzieller Not und gut jeder fünfte war mit einer psychischen Erkrankung oder Abhängigkeitserkrankung belastet. Nach wie vor bemühen sich die Bahnhofsmissionen, ein Hilfeangebot für Obdachlose und Notleidende aufrechtzuerhalten. Krisenbedingt bieten sie vielerorts eine Notversorgung. Denn gerade sozial schwache, einsame, arme oder kranke Menschen brauchen ihre niedrigschwellige Hilfe am Nötigsten, wie der Blick in die Statistik von 2019 zeigt.

 

Online-Workshops für Multiplikatorinnen

München. Online Multiplikatoren-Ausbildung: Mit Blick auf die aktuelle Situation bietet das Gesellschaftswissenschaftliche Institut München seine Workshops und Multiplikatorenworkshops auch online an. Hier das vorläufige Angebot.

BM München: Wir sind weiter für die Ärmsten da

München. Das Team der Bahnhofsmission München hält weiterhin rund um die Uhr am Gleis 11 ihr umfängliches Angebot vor, um alle die Hilfe suchen und vor allem die Ärmsten mit dem Notwendigsten zu versorgen. „Für diese Menschen brechen wegen Corona jeden Tag weitere Hilfsangebote weg, weil immer mehr Einrichtungen schließen oder ihr Angebot auf Telefon- oder Onlineberatungen umstellen. In Abstimmung mit der Landeshauptstadt München versuchen wir diese Lücke so gut wie möglich zu füllen und die Menschen aufzufangen“, sagt Bettina Spahn, Leiterin der Katholischen Bahnhofsmission in München. „Der existentielle Bedarf ist sehr hoch“, betont ihre Kollegin Barbara Thoma, Leiterin der Evangelischen Bahnhofsmission. „Die Anzahl der Menschen, die wegen Essen und Kleidung zu uns kommen hat sich verdoppelt.“

Notprogramm in vielen Bahnhofsmissionen

BM Augsburg Ausgabefenster1München/Bayern. „Wir lassen die Hilfebedürftigen nicht alleine“ - nach dieser Maxime bemühen sich die bayerischen Bahnhofsmissionen derzeit, ein Hilfeangebot für Obdachlose und Notleidende aufrechtzuerhalten - soweit dies möglich ist. Allerdings mussten auch sie wegen des Coronavirus ihr Angebot stark einschränken. Standorte wie Kempten und Ingolstadt haben sogar ganz geschlossen, da sie vor allem Reisende unterstützen und hier derzeit keine Nachfrage besteht. Allein die Hilfeeinrichtung in München ist noch rund um die Uhr geöffnet. Sie ist Teil des sozialen Notversorgungsprogramms der Stadt München.

Augsburg: Barber Angels wieder in der Bahnhofsmission

AugBM Barber Angels Robert 2020 1sburg. "Wir kommen wieder", versprachen die Barber Angels bei ihrem ersten Besuch in der Augsburger Bahnhofsmission im vergangenen Juli. Und sie hielten Wort: Erneut kamen zehn Barber Angels in die Bahnhofsmission Augsburg, um ihre Künste mit Schere und Föhn kostenlos Bedürftigen zur Verfügung zu stellen.

Gewalt gegen Frauen bekämpfen

Freiburg, 6. März 2020. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März begrüßt IN VIA Deutschland das neue Bundesinvestitionsprogramm
"Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen". Das Programm unterstützt Hilfs- und Beratungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen in den Ländern und Kommunen. "Dies ist ein überfälliger Schritt, um den Frauen bedarfsgerechten Schutz zu bieten", heißt es in einer Pressemitteilung.

IN VIA Bayern fordert zum Internationalen Frauentag 2020 bessere Job-Perspektiven für geflüchtete Frauen

München, 3. März 2020. Geflüchtete Frauen haben es schwer, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Anlässlich der Internationalen Frauentags am 8. März mahnt IN VIA Bayern e.V., Verband für katholische Frauen- und Mädchensozialarbeit, eine bessere Arbeits- und Berufsintegration von zugewanderten Frauen und Mädchen an. „Es müssen mehr Anstrengungen unternommen werden, um Frauen und Mädchen beruflich zu qualifizieren“, so Landesvorsitzende Adelheid Utters-Adam.

Bahnhofsmission Lindau: Rettung geglückt

Lindau. Zukunft gesichert: Die Bahnhofsmission Lindau hält ihre Türen auch in Zukunft offen. Dafür sorgen der katholische Fachverband IN VIA Augsburg und die Diakonie Kempten Allgäu, die zum Jahresanfang gemeinsam die Trägerschaft der Einrichtung übernommen haben.

Neuer Anstrich: Bahnhofsmission Hof zwei Wochen zu

Hof. In der Bahnhofsmission Hof tut sich was: Von Montag, 10. Februar, bis Dienstag, 25. Februar, bleibt die Hilfeeinrichtung am Hauptbahnhof wegen Renovierung geschlossen. Für viele Gäste ist die Anlaufstelle wie ein kleines Zuhause. Die Ausstattung allerdings ist schon etwas in die Jahre gekommen. Zur Frischekur gehören der Einbau einer neuen Küche, frische Farben an den Wänden und neue Vorhänge. Künftig soll es dank der DB AG auch mehr Platz geben.

Bahnhofsmissionen: Hilfe für die Helfenden

Ingolstadt/München. Manche sind unruhig, andere aggressiv. Oder völlig in sich gekehrt. Viele Gäste, die in den bayerischen Bahnhofsmissionen Hilfe suchen, zeigen psychische Auffälligkeiten. Das macht es oftmals schwer, mit ihnen in Kontakt zu kommen, ihnen konkret zu helfen oder sie an Facheinrichtungen weiterzuvermitteln. Wie kann man am besten mit ihnen umgehen, wie sie unterstützen? Um den wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden, bietet der Fachverband IN VIA Bayern für die kirchlichen Bahnhofsmissionen regelmäßig Fortbildungen für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden an - gefördert aus Mitteln des Bayerischen Sozialministeriums.

8. März 2020: Frauenwallfahrt zum Dom

München. Save the Date: "Frauen erheben ihre Stimme" - unter diesem Motto gibt es am 8. März 2020, dem Internationalen Frauentag, in München eine Frauenwallfahrt zum Dom. Die Aktion wird von "OrdensFrauen für MenschenWürde" organisiert und mit anderen Gruppen (KDFB, kfd, Wir sind Kirche, Münchner Kreis, Frauenforum des Bistums, Gemeindeinitiative u.a.) zusammen gestaltet.

IN VIA Bayern für Kampagne #MehrFrauenindieParlamente

Berlin. Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. unterstützt die Kampagne des Deutschen Frauenrates (DF) „#MehrFrauenindieParlamente“, deren Ziel Parität bei Listen und Direktmandaten ist. Jüngst war im Deutschen Bundestag zum ersten Mal über Geschlechterparität in Parlamenten debattiert worden.

Verkehrsminister besucht Bahnhofsmission Augsburg

BM Augsburg Großer Bahnhof für Minister3Augsburg/München. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er auf die Bahnhofsmission zählen. Davon überzeugte sich Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart wenige Tage vor Weihnachten bei einem Besuch in der Augsburger Hilfeeinrichtung persönlich.

Mehr Rechte für Frauen ohne Papiere

Freiburg. Wie viele Menschen ohne Papiere in Deutschland leben, kann niemand genau sagen. Die Universität Bremen geht von 180 000 bis 520 000 Personen aus. Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Tags der Migranten fordert IN VIA Deutschland für Frauen ohne Papiere einen angstfreien Zugang zu Gesundheitsversorgung. Lesen Sie mehr

Ehrenamtliche brauchen hauptberufliche Begleitung

BM PK Ehrenamt 2019 12München. „Wir brauchen mehr finanzielle Mittel, um Ehrenamtliche qualifiziert fortbilden und begleiten zu können.“ Das forderte die Landesvorsitzende von IN VIA Bayern, Adelheid Utters-Adam, bei einem Pressegespräch der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege mit der Ehrenamtsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Eva Gottstein, am Freitag, 6. Dezember.

Kostenlose Toilette bei der Bahnhofsmission München

BM München Toiletten für alle 1München. Saubere Toiletten – auch für diejenigen, die nicht das nötige Kleingeld für ein öffentliches WC haben: Das Team der Bahnhofsmission München setzte sich lange dafür ein, dass in einer reichen Stadt wie München auch arme Menschen Zugang zu kostenlosen Toiletten haben. Mit Erfolg. Seit kurzem kann die Bahnhofsmission auch hier weiterhelfen. Darüber freuen sich auch die beiden Leiterinnen Bettina Spahn (links) und Barbara Thoma. Foto: Bahnhofsmission München

Philosophieren baut Brücken in Migrationsarbeit

München. Wer neu nach Deutschland kommt, bekommt von allen Seiten zu hören: Man muss sich integrieren. Aber was ist Integration? Wie muss man sich verhalten? Was muss man tun, um anzukommen? Für viele Betroffene ist das ein ungeklärtes Feld. Umso besser, wenn man mit jemandem darüber reden und gemeinsam nachdenken, ja, philosophieren kann. Elvira Friebe und Andrea Paul, Projektmitarbeiterinnen beim IN VIA Landesverband Bayern, haben sich fit gemacht für das „Philosophieren über Werte im interkulturellen Dialog“.

Prozess um Zwangsprostitution: Keine Verurteilung

München. Aus Mangel an Beweisen freigesprochen: Die ökumenische Initiative „STOP dem Frauenhandel“ bedauert, dass im Prozess gegen die Betreiber eines Bordells und einen weiteren Angeklagten der Vorwurf des Menschenhandels und der Zwangsprostitution fallen gelassen worden ist. Zwei der ursprünglich vier Angeklagten wurden „lediglich zu Haftstrafen wegen Körperverletzung und Drogenhandels verurteilt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative, deren Mitgesellschafter IN VIA Bayern ist.

IN VIA fordert mehr Schutz vor Genitalverstümmelung

Freiburg. Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen fordert IN VIA Deutschland, Genitalverstümmelung konsequent als geschlechtsspezifischen Asylgrund anzuerkennen und betroffenen Frauen Schutz zu bieten.

Gastbeitrag in der "Mittelbayerischen"

Regensburg. In ihrer Rubrik „Außenansicht“ lässt die "Mittelbayerische" sechs Mal die Woche Autoren zu Wort kommen, die nicht der Redaktion angehören. Jetzt schrieb IN VIA Bayern-Mitarbeiterin Andrea Paul, Projektleiterin "Leben in Bayern" und "FIDA", einen Gastbeitrag zur Situation muslimischer Frauen am Arbeitsmarkt.

 

Beate Gilles ist neue IN VIA-Bundesvorsitzende 

Freiburg/Würzburg. Mitte November wählten die Mitglieder von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland e.V. in Würzburg ihren neuen Bundesvorstand. Beate Gilles (Limburg), seit 2011 stellvertretende Vorsitzende, wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt und folgt auf Irme Stetter-Karp.

Gerda Hasselfeldt zu Gast am Messestand

BM ConSozial GerdaHasselfeldt2Nürnberg. Prominenter Besuch auf der Wanderbank: Gerda Hasselfeldt, die Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und frühere Ministerin, nutzte die Fachmesse ConSozial zu einer kurzen Stippvisite am Stand der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern.

Frauenbund Augsburg unterstützt Migrationsarbeit

Augsburg. "Herz zeigen für geflüchtete Menschen" - mit diesem Projekt rief der KDFB Diözesanverband Augsburg im September 2016 dazu auf, Ideen und Initiativen zu entwickeln, um geflüchteten Menschen das Ankommen und die Integration in unserer Gesellschaft zu erleichtern. Es zeigte sich, dass vor allem geflüchtete Frauen und Mädchen besondere Unterstützung brauchen, die oft nicht finanziert werden kann. Dank einer großen Spendenaktion kann sich nun IN VIA Bayern über 6000 Euro für die Migrationsarbeit für Frauen freuen. Weitere Spenden erhielten SOLWODI und das HIFF-Projekt Augsburg.

ConSozial: Geschichten von der Wanderbank

Nürnberg. Bitte setzen Sie sich doch! "Die Wanderbank", ein Angebot der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern, macht heuer Station auf der Fachmesse für den sozialen Bereich „ConSozial“ in Nürnberg. Zu finden ist sie am 6. und 7. November am Ausstellungsstand des Frauen- und Caritasfachverbandes IN VIA Bayern e.V. im Foyer Halle 4a (Ü4A-1).

Klausurtagung: IN VIA Bayern im Kloster Weltenburg

WIN VIA Bayern Klausurtagung 2019eltenburg. Neue Themen, guter Austausch: Auch 2020 soll sich einiges tun bei den bayerischen IN VIA-Wohlfahrtsverbänden. In klösterlicher Atmosphäre trafen sich Anfang Oktober die Vorstandsfrauen und Geschäftsführer*innen, um Herausforderungen, Risiken, Chancen und Veränderungsbedarfe zu diskutieren. Alle IN VIA Verbände im Freistaat waren der Einladung von IN VIA Bayern gefolgt: Augsburg, Aschaffenburg, München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg.

Jubiläum: 100 Jahre Diakoninnen des Alltags

IN VIA Bayern 100 Jahre ASEMünchen. Ellen Ammanns Erbe ist beachtlich: Die sechsfache Mutter initiierte nicht nur IN VIA (damals Marianischer Mädchenschutzverein) und die erste katholische Bahnhofsmission Deutschlands in München, sondern viele Organisationen und Einrichtungen im sozial-caritativen Bereich. So legte sie vor 100 Jahren gemeinsam mit sechs weiteren Frauen vor dem damaligen Münchner Erzbischof Michael Faulhaber ihre Gelübde von Armut, (ehelicher) Keuschheit und Gehorsam ab. Das war der Gründungsmoment der „Vereinigung der Diakoninnen“, die 1952 unter dem Namen Ancillae Sanctae Ecclesiae (ASE) als Säkularinstitut anerkannt wurden und jetzt hundertjähriges Jubiläum feierten.

Tagung: „Menschen kaufen“ als gesellschaftliche Realität?

Augsburg. Was passiert mit einer Gesellschaft, ihren Normen und Werten, wenn Prostitution und damit die Käuflichkeit von Menschen weitgehend als "normal" angesehen werden? Dieser Frage widmet sich eine Fachtagung vom Aktionsbündnis gegen Frauenhandel, dem Osteuropa-Hilfswerk Renovabis und der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem Titel „An den Rändern der Gesellschaft: Besonders vulnerable Personen in der Zwangsprostitution“ am Donnerstag, 17. Oktober, in Augsburg.

BM Lindau Waschraum 1Lindau. Das gibt es in keiner anderen bayerischen Bahnhofsmission: In der Lindauer Hilfeeinrichtung können Menschen ohne Obdach jetzt ihre Wäsche waschen, trocknen und gleich selbst duschen. Möglich macht das ein Fond, den Pfarrer Helmut Bertele der Stadt für die Ärmsten der Armen zur Verfügung gestellt hat: 50 000 Euro hat er gespendet; 1 000 Euro für jedes Jahr, das er in Lindau Pfarrer war.

120 Jahre: Festakt für die Würzburger Bahnhofsmission

120 Jahre BM Wuerzburg3Würzburg. Die Bahnhofsmission hilft ohne Wenn und Aber, ohne Vorbedingungen und Erfolgsdruck. Sie weist niemanden ab, selbst solche Menschen nicht, die als „Störenfriede“ wahrgenommen werden. Das macht die ökumenische Anlaufstelle so besonders. Seit 120 Jahren hat die Würzburger Bahnhofsmission ihre Türen für Menschen in den verschiedensten Notlagen geöffnet. Jetzt, am 20. September, wurde das Jubiläum im Würzburger Ratssaal nicht nur mit VIPs, sondern auch mit Gästen der ökumenischen Einrichtung gefeiert.

IN VIA fordert Opferschutz und kritisches Konsumverhalten

Freiburg. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation sind in Europa mindestens 600.000 Beschäftigte von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung betroffen. Anlässlich des Welttags der Vereinten Nationen gegen Menschenhandel am 30. Juli 2019 fordert IN VIA Deutschland verbesserten Opferschutz sowie ein kritisches Konsumverhalten in Bezug auf Produkte, die nur durch Arbeitsausbeutung billig am Markt angeboten werden können.

Mit der Bahnhofsmission sicher auf Reisen

Auch wenn die Bahnhofsmissionen vor allem als Anlaufstelle für Menschen in sozialen Notlagen bekannt sind, besteht ein wichtiger Teil ihrer Arbeit in der Unterstützung von Reisenden. Mehr als 47 000 Mal leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 13 bayerischen Bahnhofsmissionen im vergangenen Jahr Hilfe beim Reisen.

Ehrenzeichen für Gerda Karl aus Kempten

BM EhrenzeichenMünchen/Kempten. Es ist eine verdiente Anerkennung für eine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit: Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Geehrt wurde nun Gerda Karl, die sich seit 1985 bei der Bahnhofsmission Kempten (Allgäu) engagiert - zunächst hauptberuflich bei der Caritas und seit März 1995 ehrenamtlich. Wir gratulieren!

Bahnhofsmission: Ein Newsletter rund ums Reisen

München. Das neue "Bahnhofsmission Bayern AKTUELL“ ist da. Diesmal ein Spezial rund ums Reisen! „Sicher und entspannt unterwegs mithilfe der Bahnhofsmissionen“: ganz nach diesem Motto informieren wir Sie in dieser Ausgabe über die Angebote der bayerischen Bahnhofsmissionen für Reisende,

IN VIA Bayern: Ehrenamt der Woche

IN VIA Ehrenamtliche der WocheMünchen. Das "Ehrenamt der Woche" geht an IN VIA Bayern eV.: Unter dem Titel "Anderen Frauen das Ankommen erleichtern" stellt die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für das Ehrenamt, Eva Gottstein, auf ihrer Homepage Huda Alsanabani aus unserem Landesverband vor. Woche für Woche werden so interessante Formen des Ehrenamts aus allen Regierungsbezirken Bayerns präsentiert.

Bahnhofsmission Würzburg 120 Jahre alt

Würzburg. Die Würzburger Bahnhofsmission feiert Geburtstag: Sie wird 120 Jahre alt und ist damit eine der ältesten Bahnhofsmissionen bundesweit.

Bahnhofsmission Lindau sucht neue Ehrenamtliche

Lindau. Sie sind mit Herz und Leidenschaft dabei: Auch in der Lindauer Bahnhofsmission geht es nicht ohne die Ehrenamtlichen. "Wir sind sehr stolz auf unser Team", so die Leiterin der ökumenisch getragenen Einrichtung, Conny Schäle.

Studie: Wie sich Migration und Entwicklung beeinflussen

München. Migration und Entwicklung sind zwei Begriffe, die populärer nicht sein könnten. Wie sie sich gegenseitig beeinflussen hat der Landes-Caritasverband Bayern im Rahmen des EU-Projekts MIND wissenschaftlich aufgearbeitet. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Annett Fleischer, Caritas Europa und Global Migration Policy Associates, ist die Publikation „Gemeinsam Heimat sein“ in der Serie „Common Home" für Deutschland entstanden.

IN VIA unterstützt Aufruf zur Europawahl

München. Das Landeskomitee der Katholiken ruft alle Wahlberechtigten im Freistaat Bayern dazu auf, Verantwortung für die Zukunft Europas zu übernehmen und sich an den Wahlen zum Europäischen Parlament zu beteiligen. Die anstehenden Herausforderungen dürften gerade nicht zur Abschottung und zu nationalistischen Antworten führen, die von demokratischen Parteien nicht repräsentiert werden. Als Mitglied im Landeskomitee der Katholiken sieht sich IN VIA Bayern mit in der Verantwortung für ein starkes, gerechtes, solidarisches und weltoffenes Europa und unterstützt den Wahlaufruf des Landeskomitees.

Auch Couscous und Baklawa gehören zum „Leben in Bayern“

IN VIA Würzburg Leben in Bayern3Leckereien aus der arabischen Küche gab es zum Ende des Projekts "Leben in Bayern" in Würzburg. Foto: IN VIA WürzburgWürzburg/München. Couscous und Baklawa zum Abschied: Mit Spezialitäten der orientalischen Küche ging die Kursreihe „Leben in Bayern“ des Frauenfachverbandes IN VIA Bayern e.V. in Würzburg zu Ende. Die Teilnehmerinnen des mehrteiligen Bildungsprogramms, die seit Oktober praktische Hilfen für ihr Leben in Bayern erhielten, wollten damit ihren Kursbegleiterinnen Mouna Bouzgarrou und Andrea Klüpfel von IN VIA Würzburg die arabische Essenskultur näher bringen. „Das war ein gelungener und auch für uns lehrreicher Abschluss“, so Andrea Klüpfel.

Kontakt


IN VIA Bayern e.V.
Katholischer Verband für
Mädchen- und Frauensozialarbeit

Geschäftsstelle
80337 München
Maistraße 5

Tel.: 089 5126619-11
Fax: 089 5126619-29

www.invia-bayern.de
info@invia-bayern.de

 

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50 2

50 Jahre IN VIA Bayern e.V.

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