IN VIA fordert humanitäre Rechte für Flüchtlingsfrauen

Die UN-Flüchtlingshilfe geht davon aus, dass mindestens 50 Prozent der weltweit 45 Millionen Flüchtlinge Frauen und Mädchen sind. Davon kommen aktuell jährlich circa 42 000 in Deutschland an. Längerfristiges Bleiberecht und bedarfsgerechte Hilfen für diese zumeist traumatisierten Frauen fordert der Frauenverband IN VIA anlässlich des Weltfrauentages.

Wie auch Männer fliehen Frauen aus Kriegsgebieten und wegen Verfolgung aus politischen und religiösen Gründen. Hinzu kommt, dass viele Frauen auch während ihrer Flucht Gewalt und sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind. Dies werde viel zu wenig gesehen, kritisiert IN VIA. „Weder mit der UN-Menschenrechtskonvention noch mit dem christlichen Menschenbild ist es vereinbar, dass die Notlage von Flüchtlingsfrauen in Deutschland ignoriert wird. Es ist unabdingbar, ihnen neben einem Bleiberecht sicheren Wohnraum, Angebote zur Traumabewältigung und Begleitung zu gewähren“, fordert Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Deutschland.

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