Überraschungsbesuch: Staatssekretär in Regensburger Bahnhofsmission

katholikentag regensburg 025Erstkontakt: Keine Berührungsängste kannte Albert Füracker, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, als er zum ersten Mal die Räume einer Bahnhofsmission betrat. Kaum hatte er am 29. Mai am Hauptbahnhof Regensburg einen Zug auf den Namen “Ausflügler” getauft, kamen die Mitarbeitenden der dortigen Bahnhofsmission zum Zug. Ihnen stattete er – auf Anregung von Karl-Heinz Ferstl, Leiter Operations im Regionalberich Süd, DB AG Station&Service - einen spontanen Besuch ab. Dass ihn bei seiner Premiere aber ein derart großer Bahnhof erwartete, überraschte ihn dann doch: Zum 99. Katholikentag, der zeitgleich im bayerischen Regensburg stattfand, waren extra viele Mitarbeitende im Einsatz, um Ankömmlinge schon am Gleis willkommen zu heißen oder beim Ein- und Aussteigen zu helfen.

Beeindruckt zeigte sich der Politiker nicht nur vom großen Hilfeangebot der Bahnhofsmissionen, die seit über 100 Jahren und mittlerweile an bundesweit über 100 Standorten jedem, sofort und ohne Anmeldung helfen. Auch der großen Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zollte er Respekt: Auf eine festangestellte Kraft kommen neun Freiwillige. Ohne deren Engagement, das betonte Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die Bahnhofsmissionen bei IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Frauen und Mädchensozialarbeit, wären die Einrichtungen der Evangelischen und der Katholischen Kirche längst nicht so leistungsfähig. Bahnvertreter Ferstl würdigte die Arbeit der Bahnhofsmissionen einmal mehr als “wichtige Ergänzung unserer Serviceleistungen”.

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