Migration - ein zentrales Thema bei IN VIA

Mit den Hilfen für die wandernden Mädchen vom Land in die Städte begann Ende des 19. Jahrhunderts die Migrantinnenarbeit unseres Verbandes, die durch die Jahrzehnte ihre Fortentwicklung erfuhr. Deshalb wurde 1989 beim IN VIA Landesverband das „Kontakt-, Förderungs- und Integrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien" - IN VIA KOFIZA - als Antwort der katholischen Kirche auf die frauenverachtenden Machenschaften des „Heirats- und Partnermarktes" mit „Exotinnen"eingerichtet. In bayernweiten Selbsthilfegruppen wurden die Eigenkräfte der Migrantinnen gestärkt und Erstberatung neu Ankommender geleistet. Auf diese langjährige Erfahrung baut IN VIA Bayern bis heute auf und nutzt sie als Basis für die Arbeit mit Migrantinnen in den aktuellen Migrationsprojekten.

 

Der Weg zu den heutigen Jugendmigrationsdiensten

Schon in den neunziger Jahren gab es verschiedene Projekte bei IN VIA, die junge Aussiedlerinnen unterstützt haben. Damals waren Jugendgemeinschaftswerke für die Beratung der jugendlichen Aussiedler und Aussiedlerinnen zuständig. Mittlerweile wurden die Jugendgemeinschaftswerke in Jugendmigrationsdienste umbenannt und für Jugendliche aller Nationalitäten geöffnet. Derzeit gibt es 16 Jugendmigrationsdienste in Bayern in Katholischer Trägerschaft, deren Arbeit von einer Fachkraft beim IN VIA Landesverband koordiniert und unterstützt wird.

Kontakt


IN VIA Bayern e.V.
Katholischer Verband für
Mädchen- und Frauensozialarbeit

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